ja nein

Es stimmt uns unendlich traurig
Dasz die Dinge die uns einmal
Fast schon fröstelnd machten vor Glückseligkeit
Uns schon nach kurzer Zeit
Nur kaum mehr noch beühren
Selbst dann noch wenn wir spüren
Dasz wir letztlich danach jagen
Immer wieder “Ja” zu sagen
Eben weil wir darum wissen
Dasz wir schnell genug vermissen
Was uns damals richtig war
Und es wird uns klar

Wir kommen um vor Freude
Auf eine Geschichte
Die uns nicht viel bedeutet
Die gar nichts anderes will
Als unseren Durst zu stillen
Und die uns deshalb zwingend
Und innerlich notwendig
Letztlich ja unendlich
Langweilt und verständlich macht
Dasz alles gut ist wie es ist
Dasz dieser Stumpfsinn heilsam ist

Dieser Beitrag wurde unter Allex&Nichts veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten auf ja nein

  1. Ricardo Roth sagt:

    Ich dachte zuerst das Gedicht bezieht sich auf das gestrige Ende der VWL-Vorlesungen, bis ich sah, dass es von Tocotronic ist..

  2. toco1 sagt:

    ich würde es nicht posten, wenn es nicht mit meinem innern zu tun hat – aber ein bezug zur vwl stunde hat es eigentlich nur sehr indirekt

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>