Dieser Tag war zäh wie Kaugummi auf hartem rauem Alphalt. Er kostete viel Energie, gab mehr Fragen als Antworten, mehr Mutmaszungen als Fakten, mehr Schatten als Sonne. Ich will nichts mehr sehen, ich kann nichts mehr hören. Ich möcht mich in die Ecke verkriechen aber hilft nicht. Ich könnte den ganzen Tag nur noch schreien aber Nein. Ich will mich nicht mehr bewegen. Selbst die geschlossenen Lieder lassen das nicht zur. In meinem Kopf schwirren Textfetzen, die sich an Situationen meines Gedächtnisses klammern und sie immer gröszer werden lassen. Sie werden grosz, unerträglich grosz. Jedoch lassen sie einen nicht zerbrechen um neue, vielleicht notwenige, Wege zu gehen. Vielmehr fährt man immer weiter mit 150 auf einer Autobahn, links und rechts Leitplanken, gegen die man immer wieder geschleudert wird, dessen Verkehr einen immer wieder dazu zwingt, weiterzufahren. Für die linke Spur zu langsam, für die rechte Spur zu schnell. Die Ausfahrt ist verpasst und führt vorerst ins Nirgendwo. Die Sehnsucht nach Loyalität und tiefem Vertrauen bleibt bestehen und wird nicht bedient. Die warme Hand, welche diese kleinen Bewegungen, spürt tut dabei so gut und lindert. Doch kann sie wenig dagegen tun, sie hat nichts damit zu tun.
Diese Welt ist grau und will man’s schaffen, dann musz man
Hahahaha-hart sein


‘das ist unsinn,lass es sein. lass doch mal die sonne rein und geniesse ihren widerschein’