nur wer die stimme verstellt wird endlich frei sein und gehen

Danke Dirk, danke Arne, Jan und natürlich Rick. Ihr Helden meiner Sozialisation. Traditionell das letzte Konzert der Tour in der Berliner Arena – wie immer grosz. Auch wenn ich den Eindruck hatte, dass die Halle die letzten Male voller gewesen wäre war die Stimmung wirklich gut. Und das sah man auch ‚den Jungs’ an. Ausgelassen und mit Freude im Gesicht spielten sie 1 ¾ h und gaben dabei alles. 2 Zugaben waren nötig. Dirk trat nach Jahren mal wieder mit Nikki (aka T-Shirt) auf. Es war ein Buffy-Shirt. Das machte ihn jugendlicher als das schwarze Edeloutfit der letzten Jahre. Da wirkt es auch gleich authentischer, wenn er vom letzten Sommerferientag singt. Rick steht meist recht unbeteiligt auf der Bühne und scheint im Ruhepuls seinen Part runterzuspielen. Dafür trägt er wirklich ungemein zu einem filigraneren und fetteren Sound bei.

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5 Antworten auf nur wer die stimme verstellt wird endlich frei sein und gehen

  1. Maga sagt:

    Hey, da kann ich mich nur anschlieszen. Sehr .. wie sagt man .. groszes Konzert. Vor allem der Schluss mit Rick´s Tritten gegen den Verstärker. This boy is tocotronic. ;-)

  2. Sauze sagt:

    Naja Jungs. Über die miserablen akustischen Qualitäten der Arena muss man ja nichts mehr sagen und das diese “Lagerhalle” wohl nie voll und dadurch gemütlich und heimisch wirkt wohl auch nicht.
    Der letzte Toco-Auftritt war – meiner Meinung nach – auch besser als der dieses Jahr. Da hätte ich mir lieber eines der raren Konzert-Saal-Konzerte ganz zu Anfang der Tour angetan. Ganz entspannt auf Plüschsitzen lümmeln und sich dann berieseln lassen. Das ist wohl das Beste, was man mit dem neuen Album machen kann.
    Die erste Zugabe war dann eine Reminiszenz an fühere Zeiten und dadurch natürlich grandios. Doch die zweite Zugabe verlor sich dann in Belanglosigkeit, vor allem durch Rick’s nerdhaftem Gitarrengestimme. Da brachte mich Dirk dann glücklicherweise aber wieder zum lächeln, als er auch noch mal “nachstimmen” musste.

  3. toco1 sagt:

    Hallo Sauze,

    ich mag ja die alten als auch die neuen Sachen von Tocotronic sehr und somit haben mich auch alle Teile des Konzerts in ihren Bann gezogen. Ich muss Dir aber recht geben, dass Die Saal-Konzerte wirklich grandios waren. Ich hatte das Glück beim Neujahrskonzert am 01.01.05 in der Volksbühne dabeizusein. Das war wirklich sehr sehr grosz! :)

  4. Sauze sagt:

    Hm, ich hab bei dem aktuellen Album immer den Eindruck, dass das zu glatt ist. Moses Schneider hat wundervolle Arbeit geleistet als er es geschafft hat die Live-Power der Beatsteaks auf eine CD zu bannen. Doch bei Toco funktioniert der Live-, der Rock-Ansatz, leider nicht so wunderbar. Die Titel sind für Rock-Lieder etwas zu sauber und durchorganisiert und driften gerade dadurch leider manchmal in die Belanglosigkeit ab. Es ist halt ein Entwicklungsschritt, ein Zwischenalbum aus meiner Sicht. Da kann man nur gespannt sein wohin die Reise beim nächsten Mal geht…

  5. toco1 sagt:

    Hey, Du kennst Dich auch – das imponiert mir; find ich toll. :o )
    Ich glaube das Problem ist es, Tocotronic als Rockband zu sehen. Das sind sie faktisch einfach nicht mehr würde ich mal sagen. Ich weisz nicht, wie ‘die jungs’ einordnen soll aber sie stehen einfach übreall düber. Sie sind mit keiner Band vergleichbar, die’s jetzt vielleicht seit 3 Jahren oder so gibt. Sie sind ganz einfach eine andere Liga. Belanglos werden sie meiner Meinung nach absolut nicht. Als Übergangsalbum würde ich das auch nciht unbedingt sehen – davon abgesehen, dass das wohl im Nachhinein wirklich bestimmt werden kann. KOOK würde ich schon ehr als ein solches bezeichnen. Trotzdem bin ich gespannt wo die Reise hingeht…

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