Ja, da gibt es wirklich grosze Unterschiede! Das fängt schon bei der Haltung der Zahnbürste an und endet bei der angewandten Methodik des Putzens. Während meine Liebste die herkömmliche und anachronistische “Boxerhaltung” – die Bürste wird in der ganzen geballten Faust gehalten – praktiziert, bevorzuge ich hingegen die filigranere und ästhetischere 3-Finger-Haltung.
Viel eklatanter ist der Unterschied, wenn die angewendete Putzmethode einmal näher betrachtet wird. Meine Liebste geht systematisch vor: Erst links oben, dann rechts oben, dann rechts unten und so weiter und so weiter. Jedes Mal das Gleiche. Ich brauche kaum erwähnen, dass dieses Vorgehen exakt 3 durch die Elmex-Sanduhr wohlerzogene Minuten beansprucht und man Atomuhren danach stellen könnte.
Ich hingegen vertraue da lieber der Chaostaktik (von wegen ich sei strukturiert!). Kreuz&Quer wird alles zwischen Lippen und Rachen gesäubert. Zeitlich und Ergebnistechnisch ist das Resultat eines Putzdurchganges zugegebenermaszen äuszerst variabel. Es gibt sicher Menschen, die behaupten, dass man daraus auf meinem momentanen Gemütszustand schlieszen könnte. Ich persönlich glaube das nicht aber eine Begündung für mein Vorgehen habe ich dennoch: Ich bin fest davon überzeugt, dass die Fleckenzwerge, ja dieser Biester sind schlieszlich für die Löcher in den Zähnen verantwortlich, in meinem Mund lernfähig sind. Ja, wenn ich meine Zähne immer in der gleichen Reihenfolge putzen würde, würden die ja immer wissen wo sie sich als nächstes am Besten verstecken müssen. Da hat die Chaostaktik erhebliche Vorteile. Schlaue Menschen werden nun fragen, warum dennoch das herkömmliche Vorgehen von KindergärtnerInnen, Eltern, Groszeltern, Verwandte, Bekannte und sonstige Feinden gelehrt wird. Richtig, viele haben es schon geahnt: Es ist eine Verschwörung. Eine Verschwörung der Fleckenzwerge. Viele von uns haben sie schon… passt auf … passt auf euch auf! Sie sind irgendwo da drauszen!




Äähh…JA!
das ist ganz sicher so! Zweifel?
Also ich war es diesmal nicht ^^
Chaotisches Reinigen ist viel effektiver, denn so wird der Zahnbelag und alles drum und dran von allen nur erdenklichen Bürstenhieben versetzt und geht ab. Gleichäsziges, strukturiertes Vorgehen ist sicher auch effektiv, dennoch ist der Raum für Fehlerquellen gröszer!
Aber ich vertete Deine Ansicht durchaus, obwohl ich nicht an die Fleckenzwerge glaube
Somit hat der Chaot mal wieder gewonnen!!
Ein Tipp: Vergleicht doch mal Eure zahnmedizinische Historie, vielleicht läszt sich ja Deine Studie untermauern
jack
hi jack, ganz schlechte Idee. ;o)
Das ist ja sehr anhängig von der stabilität des Zahnschmelzes und der ist sehr sehr verschieden – von Geburt an. Hab ich mir vom Zahnarzt meines Vertrauens erklären lassen. Also soeine empirische Untersuchung würde nicht zum richtigen Ergebnis führen.
Und das Du nicht an die Fleckenzwerge glaubst wirst Du noch einmal bereuen – glaub mir. Die machen z.B. auch den Wind…
Das glaube ich nicht, dass es so gravierende Unterschiede mit sich bringt! Frag mal morgen nochmal nach
Wenn die Ergebnisse sehr nahe beieinander liegen, ist es sicherlich zweifelhaft, welche Putztechnik, angenommen sie wäre über Jahre konstant, die bessere ist. Sind doch aber erhebliche Welten dazwischen, läszt sich zumindest erahnen, wer sich belehrt fühlen sollte
und, hast Du mal nachgefragt?