Gestern zum Zeitvertreib im Saturn am Alexanderplatz gewesen. Vermutlich ist Samstag am fühen Vormittag der einzige Zeitpunkt, an dem es dort erträglich leer ist. Jedes Mal, wenn ich die Menschenmassen in diesem Laden sehe, habe ich erhebliche Zweifel an der oft beschworenen Nachfragezuückhaltung in Deutschland.
In der Musikabteilung gibt es dann diese Computer, an denen man den Strichcode einer beliebigen CD einlesen kann um diese wenig später anhören zu können und zusätzliche Infos auch dem Touchscreen zu erhalten. Als Wirtschaftsinformatiker frage ich mich dann immer, wie das wohl umgesetzt wurde. Hat jede Saturnfiliale eine fette Datenbank in der Besenkammer oder haben die einfach ziemlich dicke Leitungen zu einem Rechenzentrum? Davon abgesehen bieten diese Computer die Möglichkeit den eigenen Musikgeschmack analysieren zu lassen um dann Musikempfehlungen zu geben. Mal auszen vorgelassen, dass ich glaube, dass mein Musikgeschmack schlecht schematisiert werden kann probierte ich diese Funktion aus. Das Ergebnis war, dass die Kiste spätenstens nach der Bewertung des dritten Musiktitels abstürtzte. Ich vermute, dass das Gerät mit meinem Musikgeschmack nicht klarkommt. Schlieszlich höre ich beide Arten von Musik: Country und Western.
Ohne Musiktipps aus dem Computer verliesz ich den Kosumtempel wenig später mit der neuen Nada Surf – Platte “The Weight Is A Gift” die es im immernoch zu teurem Angebot für 11.99 gab. Eine sehr schöne Scheibe, wirklich. Das ich mal amerikanische Gitarrenbands mögen würde…
The times they are a-changin’