Du sitzt an einem Tisch. Dein Gegenüber erzählt Dir, dass er davon überzeugt ist, dass ein Groszteil der Menschen in Südamerika keine, “gesellschaftsnützlichen” Wesen sind und zudem physiologisch nicht in der Lage seien, jemals einen Bildungsgrad zu erreichen, der Ihnen beispielsweise ermöglichen würde, den Unterschied zwischen ‚höher’ und ‚tiefer’ zu verstehen. Auszerdem sei es zwingend notwenig, dass in Afrika täglich über 40.000 Menschen sterben, da ‚wir’ sonst ‚unser’ Leben nicht so leben könnten, wie ‚wir’ es tun.
Was machst Du? Du nennst Dein Gegenüber einen Rassisten. Dein Gegenüber schlägt die Beine übereinander, zuckt mit den Schultern und bekräftigt seine Überzeugung.
Und nun?


ich steh auf, verlasse den raum ohne ein weiteres wort gesagt zu haben und melde mich in meinem leben nie wieder bei dem vermeindlichen freund…als ziel des lebens bleibt der wunsch, einen ruck durch unsere gesellschaft gehen zu lassen, so dass sowas nicht wieder passieren kann…nach jahren des engagierens in nro`s bleibt die zermuerbende gewissheit, das gedanken nun mal frei sind, und es wird gedacht, was diese personen irgendwo aufschnappen…schade eigentlich, sage ich auf meinem sterbebett, das das so ist, und das diese welt uebervoll ist von ignoranten idioten, von leuten mit angst vorm schwarzen mann, doch auf dem weg ins solarium…idioten…und man muss aufpassen, das man zu solchen leuten immer die noetige distanz wahrt…
ich lasse ihn bei jedem seiner sätze spüren, dass er meine verachtung erntet.
und mit jedem seiner sätze wird er müder werden, weil er es nicht mehr ertragen kann, meine verachtung zu ernten.
dazu nur eins:
mach immer was dein herz dir sagt.