something warm flowing through my eyes (2)

Als er aufwachte war es um ihn herum schwarz. Es war kein normales Schwarz. Es war dunkler. Es war dort nichts auszer dieses tiefe dunkle schwarz, welches jede mögliche Kontur unsichtbar machte. Er versuchte sich zu regen doch das gelang ihm nicht. Er spürte nichts. Nicht seine Arme, nicht seine Beine. Selbst die Wimpern seiner Augen könnte er nicht schlieszen. Er spürte nichts davon. Er hatte lediglich die Kontrolle über sein Denken. Doch selbst das fiel ihm schwer. Es fühlte sich an, wie ein Kater nach einer viel zu langen Nacht. Der Schädel brummte und er fühlte sich leer an. Da war nicht viel in seinem Kopf, woüber er nachdenken konnte. Es waren nur kleine Fetzen, die sein Gedächtnis freigaben. Er erinnerte sich daran, dass er Hendrik hiesz und an eine regnerische Novembernacht. Er sah vor seinem inneren Auge eine Landstrasze auf der er mit dem Auto seines Vaters entlang fuhr. Und dann waren da nur noch Bruchstücke von Erinnerungen an den Hall von quietschenden Reifen und dem Geräusch berstender Glasscheiben. Das letzte was seine Erinnerungen noch preisgaben, war ein schmerzverzerrter Schrei. Danach nichts. Nur noch Dunkelheit.

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Eine Antwort auf something warm flowing through my eyes (2)

  1. ricardo sagt:

    klingt spannend. ich würde mich noch über den zusammenhang freuen.

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