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	<title>toco1.de &#187; Allex&amp;Nichts</title>
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  <title>toco1.de</title>
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		<title>k&#252;ss mich wach, gloria</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 21:49:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer glaubt, dass die Menschen d&#252;mmer werden, wenn sie Zugang zur gr&#246;&#223;ten Wissensquelle ihrer Geschichte haben, muss schon recht naiv sein. So naiv, wie Deutschlands Politiker.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<blockquote><p><a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2151">Wer glaubt, dass die Menschen d&#252;mmer werden, wenn sie Zugang zur gr&#246;&#223;ten Wissensquelle ihrer Geschichte haben, muss schon recht naiv sein. </a></p>
	<p><a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2151">So naiv, wie Deutschlands Politiker.</a></p></blockquote>
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		<title>freedom is impossible this i know</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 15:06:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Weils so wichtig ist auch an dieser Stelle: Die dreizehn L&#252;gen der Zensursula via: fefe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><div class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://ahoipolloi.blogger.de/static/antville/ahoipolloi/images/stasigegenwart.jpg"><img title="ahoi polloi" src="http://ahoipolloi.blogger.de/static/antville/ahoipolloi/images/stasigegenwart.jpg" alt="ahoi polloi" width="400" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">ahoi polloi</p></div></p>
	<p>Weils so wichtig ist auch an dieser Stelle: <a href="http://netzpolitik.org/2009/die-dreizehn-luegen-der-zensursula/" target="_blank">Die dreizehn L&#252;gen der Zensursula</a></p>
	<p>via: <a href="http://blog.fefe.de/">fefe</a>
</p>
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		<title>after all it&#8217;s just a road</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 09:29:15 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[Stuart wartete schon einige Minuten in seinem liebevoll gepflegten Ford Mustang vor dem Haus als David endlich die T&#252;r hinter sich ins Schloss fallen lie&#223; und mit einem kleinen Rucksack in der Hand zum Auto rannte. Na los, nun steig &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2009/03/15/after-all-its-just-a-road/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Stuart wartete schon einige Minuten in seinem liebevoll gepflegten Ford Mustang vor dem Haus als David endlich die T&#252;r hinter sich ins Schloss fallen lie&#223; und mit einem kleinen Rucksack in der Hand zum Auto rannte. Na los, nun steig schon ein und mach die T&#252;r zu, forderte er David auf. Sie hatten sich vor wenigen Tagen im Job kennengelernt. David hatte erst Anfang der Woche hier angefangen und war aus einer Kleinstadt im S&#252;den Englands hierher gezogen.  Auch Stuart arbeite erst wenige Woche hier, nachdem er lange Zeit in Asien unterwegs war. Zwischen den beiden hatte sich schnell eine Freundschaft aufgebaut, nachdem alle anderen im Unternehmen zwar nett aber immer dann abweisend waren, wenn es &#252;ber das berufliche hinausging. So hatten sich Stuart und David verabredet das Wochenende gemeinsam zu verbringen, ohne jedoch genauer zu wissen, was sie eigentlich machen sollten. David war froh so schnell jemanden gefunden zu haben und f&#252;hlte sich sehr l&#228;ssig, als sie gemeinsam durch die Stra&#223;en dieser Stadt fuhren. Er schob den Sitz nach hinten und legt die Beine aufs Armaturenbrett. Stuart sah etwas genervt r&#252;ber und sagte, dass er doch schleunigst die F&#252;&#223;e runternehmen sollte. Bei seinem Ford war Stuart empfindlich, auch wenn er es hasste andere zu ma&#223;regeln. Stuart f&#252;hlte sich etwas verantwortlich f&#252;r David. Er war absolut neu in der Gegend und kannte hier nichts und niemand. Also dachte er, dass sie gemeinsam eine kleine Spritztour machen k&#246;nnten. Sie fuhren durch eine kleine gr&#252;ne Vorstadt und Stuart begann l&#228;ssig und so beil&#228;ufig wie m&#246;glich etwas zu erz&#228;hlen. Er wollte auf keinen Fall wie ein Fremdenf&#252;hrer wirken, der einem Touristen die  Stadt zeigte. Er mochte diesen David irgendwie, auch wenn er 6 Jahre junger war als er. Ich mag diesen Vorort, begann er zu erz&#228;hlen. Ich war schon sehr oft hier. Als ich jung war, kam ich regelm&#228;&#223;ig mit meinen Eltern hier her. Du wei&#223;t schon wegen der frischen und gesunden Luft, weit weg von  den Fabriken. Und dort dr&#252;ben, er zeigte mit der Zigarette in seiner Hand auf einen kleinen buntgeschm&#252;ckten Laden, dieses Gesch&#228;ft. Da bekommst Du echt alles!</p>
	<p>David sa&#223; gespannt neben Stuart und nickte m&#246;glichst unangestrengt. Er bewunderte Stuart f&#252;r seine L&#228;ssigkeit und genoss das Gef&#252;hl von diesem gemocht zu werden. Es war v&#246;llig egal was er erz&#228;hlte und ob es interessant war. Es z&#228;hlte nur, dass sie beide zusammen in diesem Auto sa&#223;en und eine Spitztour machten. Sie fuhren einfach raus, weit weg von zu Hause. Sie waren vielleicht schon 30 Meilen oder mehr gefahren aber das war v&#246;llig egal und es scherte niemanden. Wei&#223;t Du was, unterbrach Stuart seine Gedanken, warum verlassen wir nicht die Stadt und fahren die 62 runter. Es sind von hier nur 39 Meilen und 45 Minuten nach Manchester und da wurde ich geboren. Ja dachte David, ja, genau das wollte er. Einfach raus fahren, weit raus ohne sich um irgendetwas in der Welt k&#252;mmern zu m&#252;ssen. Ich hab auch ein paar Freunde im Norden, unterbrach Stuart wieder Davids Gedanken. Wenn Du Lust auf eine l&#228;ngere Tour hast, m&#252;ssen wir nur noch etwas mehr aufs Gaspedal dr&#252;cken. Wir k&#246;nnen Leute von mir in Newcastle anrufen oder vielleicht Glasgow. Da gibt’s echt viele sch&#246;ne Sachen zu sehen. Keine Sorge, das wird echt nett! Aber David hatte gar keine Sorgen. Er war gl&#252;cklich und erstaunt wie einfach das alles war. Sie fuhren einfach umher. Warum also nicht hoch nach Glasgow? Wen st&#246;rt das schon?! Er dachte an die unz&#228;hligen Roadmovies, die er schon hunderte Male gesehen hatte und die er so liebte. Und er dachte an die ganzen Songs, die sich um das Autofahren und die Stra&#223;e drehten. Stra&#223;en mussten irgendwie ein Quelle kreativer und guter Ideen sein dachte er und musste im gleichen Moment lachen. Es war einfach nur eine Stra&#223;e, eine ganz normale Stra&#223;e und sie fuhren Richtung Norden und hatten eine verdammt gute Zeit. Das ist alles. Er blickte aus dem ge&#246;ffneten Seitenfenster und lie&#223; sich den Fahrtwind ins Gesicht wehen.</p>
	<p>Und wie hei&#223;t dieses Lied, welches schon die ganze Zeit im Autoradio l&#228;uft?
</p>
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		<title>Autobiografie eines Holzofens</title>
		<link>http://www.toco1.de/2009/02/24/autobiografie-eines-holzofens/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 15:03:17 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich erinnere mich an meinen Vater, der meinte: Du bist so respektlos. Und ich erinnere mich an meine Mutter, die sagte: Nimm mehr R&#252;cksicht, Du musst Verst&#228;ndnis haben. Und ich erinnere mich an die Nazis aus dem Dorf die mich &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2009/02/24/autobiografie-eines-holzofens/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich erinnere mich an meinen Vater, der meinte: Du bist so respektlos. Und ich erinnere mich an meine Mutter, die sagte: Nimm mehr R&#252;cksicht, Du musst Verst&#228;ndnis haben. Und ich erinnere mich an die Nazis aus dem Dorf die mich bl&#246;d anmachten – Das ist links man, fang an zu denken!</p>
	<p>Ich hatte mir mit Paketklebeband die Markenabzeichen meiner Klamotten abgeklebt und mit Edding gro&#223; PROTEST drauf geschrieben. Ich sah die Leute auf der Stra&#223;e und versuchte anders zu sein – und ich erinnere mich auch warum: Meine Leistungen im Fu&#223;ball waren so ungen&#252;gend, dass ich beschloss, anders zu sein. Ganz klar gekr&#228;nkte Eitelkeit. Komisch, dass das bis heute anh&#228;lt.</p>
	<p>Ich erinnere mich an Tocotronic: Ich m&#246;chte Teil einer Jugendbewegung sein. Und ich erinnere mich an Plan B: Bomb me happy! Ich erinnere mich an Samstagabende. Nachts ohne Licht auf dem Fahrrad besoffen zur n&#228;chsten Party fahren, die Vorr&#228;te leertrinken, sich &#252;ber die schlechte Musik beschweren und wieder abhauen. Ich erinnere mich an Demos. An Parolen, Bullen und an Gewalt. Und ich erinnere mich an Fahrten nach Berlin zum Karreraklub, zu Oasis und zu Radiohead. Ich war begeistert und ich war verblendet. Ich fand mich cool und hatte keine Ahnung wie bl&#246;d ich aussah.</p>
	<p>Ich erinnere mich an Menschen, die an ihren Idealen zerbrochen sind. Und ich erinnere mich an Menschen, die alles das &#252;ber Bord warfen, f&#252;r das sie einst standen. Ich erinnere mich an barfu&#223; durch Obstg&#228;rten streifen, an Fahrradfahrten in den Sonnenuntergang, Zelten in einsamer Wildnis und den ersten Kuss in der gro&#223;en Schulpause. Ich erinnere mich an laute Musik, Drogen, besoffen in der S-Bahn einschlafen und daran, wie ich mit wildfremden Menschen &#252;ber Kapitalismus und Rockmusik der 70er Jahre diskutierte.</p>
	<p>Ich erinnere mich an Eifersucht, Einsamkeit und das Gef&#252;hl nicht verstanden zu werden. Daran, dass ich dachte: Was sind das nur f&#252;r Menschen? Ich hatte gelernt. Ich konnte mich nicht mehr mit normalen Menschen unterhalten. Ich hatte Abgr&#252;nde gesehen. Ich hatte Angst. Mir war nichts egal. Ich stritt mich weiterhin &#252;ber Banalit&#228;ten und f&#252;hlte nichts dabei. Ich war erstaunt &#252;ber meine Bedeutungslosigkeit und h&#246;rte auf dar&#252;ber nachzudenken.</p>
	<p>Ich erinnere mich an Licht, dass immer blendete, an Hitze und an Wind, der mir Sand ich die Augen blies. Ich erinnere mich an Fehler, die keine sein sollten, an Tr&#228;nen, unscharfe Konturen und blasse Farben.</p>
	<p>Ich erinnere mich daran, dass ich mich nicht erinnere.
</p>
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		<title>the revolution is just a t-shirt away</title>
		<link>http://www.toco1.de/2009/01/15/the-revolution-is-just-a-t-shirt-away/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 07:02:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[We want to raise awareness of current resistance activities. There is a great variety of perspectives and angles of approach to the study of resistance movements. People come from various disciplines and this is very rewarding. We don’t always understand &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2009/01/15/the-revolution-is-just-a-t-shirt-away/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<blockquote><p><a href="http://www.gu-journalen.gu.se/english/News/News_detail/?contentId=855527" target="_blank">We want to raise awareness</a> of current resistance activities. There is a great variety of perspectives and angles of approach to the study of resistance movements. People come from various disciplines and this is very rewarding. We don’t always understand each other but it is better to disagree than to have a common view of the world. That would be a far greater loss. But we have no intentions of making resistance studies to a resistance science”, Christopher Kullenberg explains.</p></blockquote>
	<p><a href="http://resistancestudies.org/" target="_blank">Restistance Studies Networt</a>
</p>
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		<title>thats how people grow up</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 19:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich schaue nach oben und sehe am wolkenlosen blauen Himmel zwei Drachen lautlos im hei&#223;en Ostwind schweben. Zwei kleine einfache, offenbar selbst gebastelte Trapeze stehen dort &#252;ber den D&#228;chern dieser Stadt, in der es absurder nicht zugehen k&#246;nnte. Die Drachen &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2008/10/05/thats-how-people-grow-up/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich schaue nach oben und sehe am wolkenlosen blauen Himmel zwei Drachen lautlos im hei&#223;en Ostwind schweben. Zwei kleine einfache, offenbar selbst gebastelte Trapeze stehen dort &#252;ber den D&#228;chern dieser Stadt, in der es absurder nicht zugehen k&#246;nnte.</p>
	<p>
Die Drachen &#228;hneln sich sehr. Beide haben eine einfache, fast quadratische Bauform und lange verzierte Schw&#228;nze, die sich scheinbar synchron mal nach links und mal nach rechts im Wind hin und her bewegen. Ich senke den Blick etwas und sehe am anderen Ende der Drachenschn&#252;re nur wenige hundert Meter voneinander entfernt jeweils eine Gruppe von Kindern auf H&#228;userd&#228;chern stehen. Augenscheinlich haben sie alle dieselbe Freude am Drachensteigen. Doch werden sie ihre Freunde daran m&#246;glicherweise niemals teilen. Sie sind getrennt durch hohe Mauern, Stacheldraht, Bewaffnete Personen mit und ohne Uniform und durch die zerm&#252;rbende Gegenwart eines Konfliktes, der viel &#228;lter ist als diese Kinder.</p>
	<p>
Ich muss etwas genauer hinschauen, um den Unterschied zu sehen. Die Kinder der einen Gruppe haben einen auff&#228;lligen Haarschnitt und tragen ungew&#246;hnliche Kleider. Es sind die Kinder von etwa tausend orthodox j&#252;dischen Siedlern, die sich hier in der Innenstadt von Hebron niedergelassen haben. In einer Stadt, die mehrheitlich von arabisch st&#228;mmigen Moslems bewohnt wird. Sie leben nicht miteinander. Es ist wohl eher ein gegeneinander, welches die Situation der hier lebenden Menschen beschreibt.</p>
	<p>
Ich blicke geradeaus und sehe vor mir eine Gasse mit wenigen Menschen und ein paar offenen Gesch&#228;ften. Sie wird von Maschendraht &#252;berdeckt, welcher links und rechts an den einst&#246;ckigen Bauten angebracht ist. Dieses notd&#252;rftig befestigte Zaungitter soll vor Attacken sch&#252;tzen. Auf diesem hat sich bereits einiges angesammelt: Pflaster- und Ziegelsteine, Flaschen und M&#252;ll aller Art.</p>
	<p>
Ich gehe nur ein kleines St&#252;ck weiter und gelange zu einem Checkpoint. F&#252;nf Soldaten stehen hinter mannshohen Betonbl&#246;cken. Sie kontrollieren meinen Pass und fragen nach meinen Beweggr&#252;nden hierher zu kommen. Keiner ist nur ann&#228;hernd so alt wie ich. Sie tragen schwere kugelsichere Schutzwesten und gro&#223;e Maschinengewehre. Die meisten von ihnen wirken eher gelangweilt als angespannt. Andere haben offenbar das Bed&#252;rfnis nach Anerkennung und nehmen ihren Job peinlich genau. Fragt man sie nach Ihren Motiven f&#252;r Ihren Dienst in Hebron, so sind die Antworten sehr unterschiedlich. W&#228;hrend einige nur darauf warten, die dreij&#228;hrige Wehrpflicht zu beenden und bereits von einer Weltreise tr&#228;umen, sind andere sehr stolz darauf, ausgerechnet an diesem Ort und in dieser oder jener Kompanie ihren Dienst ableisten zu k&#246;nnen. In einem kurzen Gespr&#228;ch erz&#228;hlt einer von ihnen aus dem Alltag als Soldat der Israel Defence Force (IDF) in Hebron. Es sind nicht nur die Pal&#228;stinenser vor denen sie Angst haben -  es sind auch die Siedler, die nicht selten die eigenen Sicherheitskr&#228;fte angreifen.</p>
	<p>
Ich versuche mit Leuten auf beiden Seiten ins Gespr&#228;ch zu kommen. Zu dem Konflikt &#228;u&#223;ern sie sich meist nur indirekt. Sie alle beteuern ihren Willen zum Frieden – nicht aber den Willen zu einem Kompromiss, der diesen Frieden in scheinbar erreichbare N&#228;he r&#252;cken lie&#223;e. Es ist dies der Ausdruck eines Konfliktes, der sich weder mit rationalen Ursachen oder Kategorien noch irgendwelchen anderen scheinbar logischen Begr&#252;ndungen erfassen l&#228;sst. Er hat sich zu einem Automatismus entwickelt, mit dem beide Seite auf absurde Weise zu leben gelernt haben.</p>
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		<title>und dann diesen kryptischen mist</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 14:13:56 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[	<p align="center"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><br />
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		<title>i don&#8217;t want to wake up knowing i don&#8217;t have a future.</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 13:25:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Impossible w&#228;re &#252;brigens ein gro&#223;er Hit von The Cure &#8211; wenn er nicht von den Shoud Out Louds w&#228;re&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://skreemr.com/link.jsp?id=655C4156565D67" target="_blank">Impossible </a>w&#228;re &#252;brigens ein gro&#223;er Hit von The Cure &#8211; wenn er nicht von den Shoud Out Louds w&#228;re&#8230;
</p>
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		<title>if you&#8217;re black you might as well not show up on the street</title>
		<link>http://www.toco1.de/2008/06/25/if-youre-black-you-might-as-well-not-show-up-on-the-street/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 18:44:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Dienstag, 12. Februar 2008. (…) Zwischen halb vier und vier Uhr morgens sind sie gekommen, um die Zellen zu durchsuchen. Manche hatten nicht die Zeit sich anzuziehen. Wir haben eine halbe Stunde in der K&#228;lte gewartet. W&#228;hrenddessen haben sie die &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2008/06/25/if-youre-black-you-might-as-well-not-show-up-on-the-street/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<blockquote><p>&#8220;Dienstag, 12. Februar 2008. (…) Zwischen halb vier und vier Uhr morgens sind sie gekommen, um die Zellen zu durchsuchen. Manche hatten nicht die Zeit sich anzuziehen. Wir haben eine halbe Stunde in der K&#228;lte gewartet. W&#228;hrenddessen haben sie die Zimmer durchsucht. Dann haben sie uns durchsucht, jeweils in Zehnergruppen. Als wir zur&#252;ck in die Zimmer kamen, haben wir zerrissene und zertrampelte Korane gefunden, zerst&#246;rte Handy-Ladeger&#228;te, zerschnittene Leitungen. Die Telefone sind verschwunden. (…)&#8221;</p></blockquote>
	<blockquote><p>Mit welchem Recht Menschen bis zu 18 Monaten ins Gef&#228;ngnis geworfen werden, obwohl sie kein Verbrechen begangen haben</p></blockquote>
	<p><a href="http://www.spreeblick.com/2008/06/25/es-brennt-in-den-ecken-vincennes-illegale-einwanderer-und-europa/">Es brennt in den Ecken: Vincennes, illegale Einwanderer und Europa</a>
</p>
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		<title>es ist nicht die sonne die untergeht</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 19:37:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich muss es zugeben. Ich bin auch Fan. Ich bin auch stolz. Ich identifiziere mich auch mit etwas. Die Sonne und ich – wir sind ein gutes Team! Bei der Sonne bin ich der zweite, und nicht erst der &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2008/06/20/es-ist-nicht-die-sonne-die-untergeht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ja, ich muss es zugeben. Ich bin auch Fan. Ich bin auch stolz. Ich identifiziere mich auch mit etwas. Die Sonne und ich – wir sind ein gutes Team! Bei der Sonne bin ich der zweite, und nicht erst der <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/em-auftritt-der-kanzlerin-der-zwoelfte-mann-heisst-merkel_aid_311619.html" target="_blank">zw&#246;lfte Mann </a>und auch sonst ist die Sonne besser als Deutschland und sogar besser als dessen m&#228;nnliche Fu&#223;ballnationalmannschaft &#8211; was ja aber irgendwie in letzter Zeit auch das gleiche zu sein scheint.</p>
	<p>Zum Beispiel spr&#252;ht die Sonne immer vor Energie. Niemals zeigt sie <a href="http://diepresse.com/home/sport/fussball/euro2008/gruppeb/390584/index.do " target="_blank">Schw&#228;chen</a>. Au&#223;erdem ist sie so sch&#246;n gro&#223;, rund, warm und, man verzeihe mir an dieser Stelle den Sexismus, weiblich sch&#246;n. Auf meine Sonne kann ich mich einfach immer verlassen. Sie ist nicht <a href="http://www.new-business.de/sponsoring/detail.php?rubric=SPONSORING&amp;nr=574596" target="_blank">arrogant </a>und steht meistens &#252;ber den Dingen. Sie ist jetzt schon seit mehreren millionen Jahren erfolgreich und bisher konnte sie noch nichts so richtig aus der Bahn werfen. Ja, ich bin stolz auf meine Sonne.</p>
	<p>Nebenbei ist es auch einfach praktischer, sich mit der Sonne zu identifizieren als mit Deutschland. Zum einen sieht sie es nun mal nicht so <a href="http://www.tsv-germania-cadenberge.de/Fussball-WM06_Marc5_D-CRica-4zu2_Rasta-Fan_3808_m.JPG" target="_blank">bekloppt </a>aus mit Sonnencreme auf der Haut und einer Sonnenbrille auf der Nase rumzurennen als mit <a href="http://www.ard-sportblog.de/archives/Wolfram%20Porr/dfan200.jpg" target="_blank">Deutschlandschminke </a>im Gesicht und Designerfunktionsshirt &#252;berm Adidas-Pulli. Das Sonnendach meines Autos ist ebenfalls h&#252;bscher als diese <a href="http://www.dskom.de/Geschenke/Autoscheiben-Deutschlandfahnen/Fussball-Autoscheiben-Deutschlandfahne_450px.jpg " target="_blank">Deppenf&#228;hnchen</a>, die an einigen Autos so rumflattern und dort f&#252;r einen zus&#228;tzlichen CO2 Aussto&#223; sorgen. Zudem ist die Sonne auch gerechter. Sie ist <a href="http://www.euractiv.com/de/justiz/strengere-eu-grenzkontrollen-festung-europa/article-170295 " target="_blank">f&#252;r alle da</a> und <a href="http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/210b31aa146ed695c125682b003a7b54/b053c392f44194d4c125745900326a61?OpenDocument" target="_blank">grenzt niemanden aus</a>. Hinzu kommt,  dass die Sonne seit jeher eine gro&#223;e Freundin des Lebens auf der Erde ist. Deutschlands Rolle dagegen ist dazu im direkten Vergleich.. &#228;hm.. naja.. sagen wir mal etwas <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust" target="_blank">zweifelhaft</a>.</p>
	<p>Ich f&#252;hl mich wohl mit meiner Sonne. Ich kann sie nahezu immer und auch au&#223;erhalb von Stadion und Public Viewing sehen und brauche weder Massenaufl&#228;ufe, Patriotismus, schlagende Polizei und besoffene Hooligans dazu. Ich f&#252;hl mich einfach gut mit meiner Sonne. Meine Sonne und ich – wir gewinnen einfach immer. Und jetzt sage noch bitte jemand, es sei doch total unlogisch auf etwas wie die Sonne stolz zu sein..?!
</p>
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		<title>take your shoes off curl your toes</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 12:51:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den Zeiten immer brutalerer Einschr&#228;nkungen von Freiheitsrechten und zunehmender &#220;berwachung (aktuellstes Beispiel: Schweden) ist die Verschl&#252;sselung und Verifizierung von E-Mails, die nicht als &#246;ffentliche Postkarte gedacht sind, ein immer dringenderes Gebot. Zunehmend werden die entsprechenden Verfahren auch anwenderInnenfreundlicher. So &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2008/06/18/take-your-shoes-off-curl-your-toes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>In den Zeiten immer brutalerer Einschr&#228;nkungen von Freiheitsrechten und zunehmender &#220;berwachung (aktuellstes Beispiel: <a href="http://www.heise.de/newsticker/suche/ergebnis?rm=result;q=schweden;url=/newsticker/meldung/109574/;words=Schweden" target="_blank">Schweden</a>) ist die Verschl&#252;sselung und Verifizierung von E-Mails, die nicht als &#246;ffentliche Postkarte gedacht sind, ein immer dringenderes Gebot. Zunehmend werden die entsprechenden Verfahren auch anwenderInnenfreundlicher. So gibt es schon seit l&#228;ngerem <a href="http://www.thunderbird-mail.de/wiki/Enigmail_OpenPGP" target="_blank">komfortable Erweiterungen</a> f&#252;r gute E-Mail-Programme wie <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/" target="_blank">Thunderbird</a>. Relativ neu ist aber das wirklich einfach zu bedienende <a href="http://getfiregpg.org/" target="_blank">Plugin f&#252;r Firefox</a>, mit dem sich die moderne und sichere PGP-Verschl&#252;sselung auch mit GoogleMail verwirklichen l&#228;sst. Voraussetzung daf&#252;r ist lediglich die Installation von <a href="http://www.gnupg.org/" target="_blank">GnuPGP </a>(<a href="http://www.gpg4win.org/" target="_blank">hier speziell f&#252;r Windows</a>).<br />
<a href="http://alex-klein.net/AlexK_pgp.asc" target="_blank">Here is my key</a>
</p>
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		<title>well, the pleasure &#8211; the privilege is mine</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 11:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[The Smiths. From Start To Finish. Danke.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://video.google.com/videoplay?docid=6287819103590496366">The Smiths. From Start To Finish.</a></p>
	<p><a href="http://stackenblochen.de/" target="_blank">Danke</a>.
</p>
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		<title>oh, if i could make sense of it all</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 11:28:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[F&#252;nf Z&#252;ge hatten lange Versp&#228;tungen, f&#252;nf weitere fielen teilweise aus. Danke Spiegel Online. Das ist Investigativjournalismus der ganz feinen Sorte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<blockquote><p>F&#252;nf Z&#252;ge hatten lange Versp&#228;tungen, f&#252;nf weitere fielen teilweise aus.</p></blockquote>
	<p>Danke <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,560141,00.html">Spiegel Online</a>. Das ist Investigativjournalismus der ganz feinen Sorte.
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>and you trusted to this, and you trusted to that</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 07:51:45 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar und einleuchtend ist, dass man Symbole und Grenzen braucht, um sich auf die politische B&#252;hne zu begeben. So man das will. Ob damit einer Bewegung geholfen ist, die Antisemitismus weg haben will und nicht nur zur&#252;ckzudr&#228;ngen versucht, bezweifle ich. &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2008/06/10/and-you-trusted-to-this-and-you-trusted-to-that/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<blockquote><p>Klar und einleuchtend ist, dass man Symbole und Grenzen braucht, um sich auf die politische B&#252;hne zu begeben. So man das will. Ob damit einer Bewegung geholfen ist, die Antisemitismus weg haben will und nicht nur zur&#252;ckzudr&#228;ngen versucht, bezweifle ich.</p></blockquote>
	<p><img src="http://www.conne-island.de/pics/pnone.gif" alt="" width="10" height="5" /><br />
<a href="http://www.conne-island.de/nf/155/21.html" target="_blank">Zur Israelsolidarit&#228;t in Aufklebern. Gegen Essentials.</a>
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>i got my fingers dirty at the school of rock</title>
		<link>http://www.toco1.de/2008/06/05/i-got-my-fingers-dirty-at-the-school-of-rock/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 13:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich starre also auf ein chipkartengro&#223;es Display, als ich meinen neuen Reisepass abhole, und &#252;berpr&#252;fe die Richtigkeit der dort gespeicherten Daten. Links erscheinen nun meine Fingerabdr&#252;cke in digitaler Form. Die nette Beamtin r&#228;t mir, noch mal nachzuschauen, ob das wirklich &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2008/06/05/i-got-my-fingers-dirty-at-the-school-of-rock/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich starre also auf ein chipkartengro&#223;es Display, als ich meinen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reisepass#Elektronischer_Reisepass_mit_biometrischen_Daten_.28ePass.29" target="_blank">neuen Reisepass</a> abhole, und &#252;berpr&#252;fe die Richtigkeit der dort gespeicherten Daten. Links erscheinen nun meine Fingerabdr&#252;cke in digitaler Form. Die nette Beamtin r&#228;t mir, noch mal nachzuschauen, ob das wirklich meine Fingerabdr&#252;cke seien, die dort zu sehen sind. An ihrem Gesichtsausdruck erkenne ich, dass sie das ernst meint.
</p>
]]></content:encoded>
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		<title>what is left?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 12:00:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt in der Linken (mit Ausnahme von Angeh&#246;rigen der Sozialdemokratie, insbesondere des rechten Fl&#252;gels) eine weit zur&#252;ckreichende Tradition, die durch eine besondere Ablehnung des j&#252;dischen Nationalismus und die Untersch&#228;t­zung des Antisemitismus gekennzeichnet ist. Dieses problematische Verh&#228;ltnis der Linken zum &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2008/06/05/what-is-left/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://jungle-world.com/artikel/2008/19/21766.html" target="_blank"><cite title="Dem Volke nicht zugeh&#246;rig"></cite></a></p>
	<blockquote><p><a href="http://jungle-world.com/artikel/2008/19/21766.html" target="_blank">Es gibt in der Linken (mit Ausnahme von Angeh&#246;rigen der Sozialdemokratie, insbesondere des rechten Fl&#252;gels) eine weit zur&#252;ckreichende Tradition, die durch eine besondere Ablehnung des j&#252;dischen Nationalismus und die Untersch&#228;t­zung des Antisemitismus gekennzeichnet ist. Dieses problematische Verh&#228;ltnis der Linken zum Judentum bildete die Basis f&#252;r einen antizionistischen Bias, der unabh&#228;ngig vom realen Nahost-Konflikt ist, durch diesen jedoch ver­st&#228;rkt wurde. Dieses Erbe fand seine st&#228;rkste Zuspitzung im antiimperialistischen Antizionimus (insbesondere im sowjetischen Machtbereich unter Stalin), der mehrfach auch in Antisemitismus m&#252;ndete. Die Linke tr&#228;gt noch heute schwer an diesem Erbe.</a></p></blockquote>
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		<title>i don&#8217;t know the way you came alive</title>
		<link>http://www.toco1.de/2008/06/04/i-dont-know-the-way-you-came-alive/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 20:24:01 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo, Ihr Architekten aus Gr&#252;nwald, Ihr Kommunikationsberater aus P&#246;seldorf? Ist euch eigentlich schon aufgefallen, dass die Mehrheit der Bev&#246;lkerung Eure Wagen f&#252;r mordspeinlich h&#228;lt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<blockquote><p><a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,557662,00.html" target="_self">Hallo, Ihr Architekten aus Gr&#252;nwald, Ihr Kommunikationsberater aus P&#246;seldorf? Ist euch eigentlich schon aufgefallen, dass die Mehrheit der Bev&#246;lkerung Eure Wagen f&#252;r mordspeinlich h&#228;lt?</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>but he can&#8217;t be wounded &#8217;cause he&#8217;s got no hearts</title>
		<link>http://www.toco1.de/2008/06/02/but-he-cant-be-wounded-cause-hes-got-no-hearts/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 08:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur, dass vorgestern die Webseite von Wolfgang &#8220;Sicherheit statt Freiheit&#8221; Sch&#228;uble gehackt wurde und f&#252;r mehrere Stunden ein stilisierter Totenkopf zu sehen war. Zuf&#228;llig kam auch Google grad in diesem Moment vorbei:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nicht nur, dass vorgestern die Webseite von Wolfgang &#8220;Sicherheit statt Freiheit&#8221; Sch&#228;uble <a href="http://www.heise.de/newsticker/suche/ergebnis?rm=result;words=Sch%C3%A4uble;q=Sch%C3%A4uble;url=/newsticker/meldung/108784/" target="_blank">gehackt </a>wurde und f&#252;r mehrere Stunden ein stilisierter Totenkopf zu sehen war. Zuf&#228;llig kam auch <a href="http://www.google.com/search?hl=de&amp;q=wolfgang+sch%C3%A4uble&amp;lr=&amp;aq=0&amp;oq=%22Wolfgang+Sch" target="_blank">Google </a>grad in diesem Moment vorbei:</p>
	<p style="text-align: center"><img src="http://www.toco1.de/wp/wp-content/uploads/2008/06/schaeuble.png" alt="Sch&#228;uble hack" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>dreaming in our own stupid world</title>
		<link>http://www.toco1.de/2008/01/22/dreaming-in-our-own-stupid-world/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 05:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Krise der Konflikte&#8221; Das ist das Thema der Magdeburger &#8220;Transforma Reloaded 08 &#8211; Die Studierendenkonferenz&#8220;, welche in der Zeit vom 11. &#8211; 13 Juni stattfinden wird. Die Konferenz wird von Studierenden f&#252;r Studierende (und Interessierte) organisiert und ist interdisziplin&#228;r ausgerichtet. &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2008/01/22/dreaming-in-our-own-stupid-world/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>&#8220;Krise der Konflikte&#8221;</strong></p>
	<p>Das ist das Thema der Magdeburger &#8220;<strong>Transforma Reloaded 08 &#8211; Die Studierendenkonferenz</strong>&#8220;, welche in der Zeit vom 11. &#8211; 13 Juni stattfinden wird. Die Konferenz wird von Studierenden f&#252;r Studierende (und Interessierte) organisiert und ist interdisziplin&#228;r ausgerichtet.</p>
	<p>Alle Studierende und Interessierte sind dazu gerne und herzlich eingeladen.</p>
	<p>Den <a href="http://www.transforma-reloaded.de/?page_id=7" target="_blank">Call for Paper</a> gibt es <a href="http://www.transforma-reloaded.de/?page_id=7" target="_blank">hier</a>. Abstracts k&#246;nnen bis zum 15. April eingesendet werden.</p>
	<p>Weitere Infos gibt&#8217; s auf der Homepage: <a href="http://www.transforma-reloaded.de" target="_blank">www.transforma-reloaded.de</a>
</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>friends of mine</title>
		<link>http://www.toco1.de/2008/01/02/friends-of-mine/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 16:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[Das deutsche Web 2.0 hat eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird. StudiVZ m&#246;chte seine AGBs &#228;ndern und pl&#246;tzlich schreien alle auf. Da ist pl&#246;tzlich allerorts von Datenschutz-GAU, Schn&#252;ffel- oder Stasi-VZ die Rede. Viele melden sich in der Folge &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2008/01/02/friends-of-mine/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p class="MsoNormal">Das deutsche Web 2.0 hat eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird. StudiVZ m&#246;chte seine AGBs &#228;ndern und pl&#246;tzlich schreien alle auf. Da ist pl&#246;tzlich allerorts von Datenschutz-GAU, Schn&#252;ffel- oder Stasi-VZ die Rede. Viele melden sich in der Folge ab oder verf&#228;lschen ihre Daten. So l&#246;blich und begr&#252;&#223;enswert dieses scheinbare neue Bewusstsein f&#252;r Datenschutz ist, so irrational ist es in vielen F&#228;llen.</p>
	<p class="MsoNormal">Denn oft sind es dieselben Personen, die regelm&#228;&#223;ig andere Web-Dienste wie (von) Google, Yahoo, Hotmail/Live, Web.de, GMX, Xing, Facebook o.&#228;. in Anspruch nehmen. Oder aber sie haben Kundenkarten und nehmen an Rabattprogrammen wie HappyDigits oder Payback teil. Oder sie nehmen an diversen Gewinnspielen und Umfragen teil und geben so ihre Daten bereitwillig preis…<br />
Dies sind nur einige der m&#246;glichen Wege, seine Daten der Werbewirtschaft zur Verf&#252;gung zu stellen – in vielen F&#228;llen sogar noch krasser und umfangreicher als bei StudiVZ. Denn hier sollen die Daten, offiziellen Aussagen zufolge, nicht an Externe verkauft oder weitergegeben werden (was theoretisch, auf die deutsche Rechtslage bezogen, auch rechtlich problematisch w&#228;re). Bei StudiVZ soll das praktisch so aussehen, dass Werbekunden ihre Anspr&#252;che dahingehend &#228;u&#223;ern k&#246;nnen, bei welchen Profilmustern ihre Werbebotschaft eingeblendet werden soll. Werbung f&#252;r Bartschneider sollen demnach also nur noch f&#252;r m&#228;nnliche Kunden eingeblendet werden, Tampon-Werbung entsprechend nur f&#252;r weibliche.
</p>
	<p class="MsoNormal">Keine Frage &#8211; keinen Zweifel! Dass Verhalten von StudiVZ ist aus Datenschutz-Perspektive &#228;u&#223;ert besorgniserregend. Diese sehr punktuelle und eingegrenzte Debatte zeigt aber, wie wenig ein echtes Bewusstsein zum Thema Datenschutz verbreitet ist. Vielmehr scheint es sich beider Aufregung der letzten Wochen um ein fruchtbares Thema f&#252;r die Medien zu handeln – und das nicht weil Datenschutz so ein gro&#223;es Thema ist, sondern StudiVZ selbst. Sonst ist es auch nicht zu erkl&#228;ren, dass andere Datenschutz-Missst&#228;nde in der &#246;ffentlichen Debatte keine Rolle spielen. Beispielsweise die Rabattprogramme, die wirklich Daten weitergeben (zumindest an Programmpartner), das neue Gesetz zur Online-&#220;berwachung der Bundesregierung oder die Speicherung von biometrischen Daten in Ausweisdokumenten.</p>
	<p class="MsoNormal">Das Interesse der Medien gilt weniger dem Datenschutz als vielmehr StudiVZ selbst. Dies hat Gr&#252;nde. StudiVZ ist innerhalb k&#252;rzester Zeit extrem erfolgreich gewesen. Niemand hatte diesen nahezu ph&#228;nomenalen Mitgliederzuwachs vorausgesehen. Die Gr&#252;nde daf&#252;r liegen meiner Meinung nach nicht in einer besonders ausgefeilten Marketingstrategie sondern vielmehr im Nutzen f&#252;r die Mitglieder. Nutzen klingt in diesem Zusammenhang sehr &#246;konomisch, ich meine es aber hier in einem breiteren Zusammenhang. Viele Leute haben sich beim StudiVZ angemeldet, ihre Daten eingetragen und Bekanntschaften abgebildet weil es f&#252;r sie selbst einen ‚Vorteil‘ hatte. Um dies n&#228;her zu erl&#228;utern muss ich vorher noch klarstellen, dass ich den Begriff der Freundschaft passender mit dem Begriff der Bekanntschaft ersetzten w&#252;rde. Denn ganz klar sind viele der „Freundschaften“ ‚nur‘ Bekanntschaften in sehr unterschiedlich engem Sinne.</p>
	<p class="MsoNormal"> Was ist also das StudiVZ? Es ist ein Adressbuch der Bekanntschaften. Es ist eine Plattform, um Personen wiederzufinden – sei es von der gestrigen Party oder der Sandkastenfreundschaft von fr&#252;her. Es ist eine Plattform um Gleichgesinnte in mehr oder minder geistreichen Gruppen zu finden. Und es ist eben auch, machen wir uns nichts vor, eine Plattform, um den gesellschaftlich weit verbreiteten Trieb des Zur-Schau-Stellens und des Voyeurismus zu fr&#246;nen. Es ist egal, was es f&#252;r jeden Einzelnen ist – es funktioniert offenbar. Ich denke der Grund daf&#252;r l&#228;sst sich haupts&#228;chlich durch zwei Faktoren erkl&#228;ren.</p>
	<p class="MsoNormal">Zum Einen f&#252;llt das StudiVZ mit seinen Funktionen auf geschickte Weise eine L&#252;cke in der zwischenmenschlichen Kommunikation. N&#228;mlich die zwischen dem Nicht-Kontakt und der Bekanntschaft, deren Handynummer oder E-Mail-Adresse man gespeichert hat. Ganz praktisch gesprochen – beim anf&#228;nglichen Kontakt zu einer (im besten Fall sympathischen) Person ist es einfacher eine StudiVZ-Freundschaft zu schlie&#223;en, als nach der Handynummer oder &#228;hnliches zu fragen. Genauso ist die Schwelle zur erneuten Kontaktaufnahme geringer: Es ist einfacher und weniger aufdringlich, jemand eine Nachricht zu senden als anzurufen oder eine Kurzmitteilung zu schicken – zumindest geht das mir so. Es dient also auch dem In-Kontakt-Bleiben. Und das finde ich pers&#246;nlich, der sich nur selten dazu &#252;berwindet Bekannte anzurufen – nur um in Kontakt zu bleiben, sehr nett.</p>
	<p class="MsoNormal">Der andere Faktor, den ich als Ursache f&#252;r den Erfolg des StudiVZ ausmache, beinhaltet in gewisser Weise auch das oben bereits Genannte. Es funktioniert so gut weil unsere Gesellschaft eben genauso funktioniert – Stichwort: Netzwerkgesellschaft. Unser soziales Umfeld (und in diesem Zusammenhang auch Identit&#228;t u.v.m.) definiert sich immer weniger durch Familienzugeh&#246;rigkeit, Herkunft o.&#228;. – es basiert mehr und mehr auf knotenartige Verkn&#252;pfungen, die sich zu einem gro&#223;en oder mehreren kleinen Netzwerken &#8211; auch von Bekanntschaften &#8211; zusammenf&#252;gen. StudiVZ ist es gelungen die Funktionsweise dieser Netzwerkgesellschaft abzubilden und f&#252;r die Mitglieder des Netzwerks n&#252;tzlich zu machen. Vielleicht l&#228;sst sich das pers&#246;nliche Netzwerk des Einzelnen (also zu Teilen das, was die „Freundschaften“ im StudiVZ abbilden) am ehesten mit der <em>Bedeutung</em> des Stammbaumes vor einigen Jahrzehnten (ruhig auch Jahrhunderten) vergleichen.</p>
	<p class="MsoNormal">Nat&#252;rlich k&#246;nnte man an dieser Stelle die Argumentation noch um einiges grunds&#228;tzlicher f&#252;hren. So lie&#223;e sich beispielsweise die Frage stellen, was denn die Ursachen und die Notwendigkeit dieser Netzwerkbildung sind. Aber an dieser Stelle beschr&#228;nke ich mich mal aufs StudiVZ, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass der Erfolg grunds&#228;tzlich gesehen nat&#252;rlich auf der funktionalen Konstruktion von Bed&#252;rfnissen und Zw&#228;ngen basiert.</p>
	<p class="MsoNormal">Nun ist aber klar – das StudiVZ ist in seiner aktuellen Form und unter den gegebenen Umst&#228;nden eine h&#246;chst suboptimale Sache. Welche Alternativen bieten sich an?<br />
Da haben wir relativ einfache L&#246;sungen. So k&#246;nnen mit Werbeblockern (ich nutze <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1865" target="_blank">AdBlock Plus</a> f&#252;r Firefox) die Werbebanner wirksam ausgeblendet werden. Eine weitere M&#246;glichkeit besteht in der Manipulation der Daten. Dies kann auch so geschehen, dass sie f&#252;r die marketingrelevante Auswertung relativ unbrauchbar sind, aber dennoch f&#252;r die Bekanntschaften weiterhin zur Verf&#252;gung stehen. Zum Beispiel, <span> </span>in dem die Daten nicht in den vorgesehen, sondern in andere Felder, abgelegt werden. F&#252;r Computer, welche die Daten gem&#228;&#223; ihrer vorgesehenen Eingabefelder analysieren, sind diese Daten weitgehend nutzlos.
</p>
	<p class="MsoNormal">Konsequenter ist nat&#252;rlich die Abmeldung und bei Interesse die Nutzung eines alternativen Dienstes. In den letzten Wochen scheint sich diesbez&#252;glich <a href="http://www.kaioo.com" target="_blank">kaioo</a> als eine vorgeblich nichtkommerzielle Alternative herauszubilden. Bislang ist die Bedienung etwas un&#252;bersichtlich und die Nutzerzahlen sind noch nicht mit denen von StudiVZ vergleichbar. Dennoch kann sich auch dies, wie gesehen, recht schnell &#228;ndern. <a href="http://www.kaioo.com" target="_blank">Kaioo</a> gibt an, die Daten nicht an Dritte weiterzugeben und Werbeeinnahmen, es gibt also ebenfalls Werbung, an gemeinn&#252;tzige Organisationen zu spenden. Welche Organisationen das sind, soll demokratisch von allen Mitgliedern bestimmt werden.</p>
	<p class="MsoNormal">Bleibt abzuwarten, wie die Geschichte weitergeht. Unter Umst&#228;nden l&#228;sst sich aufgrund des massiven Drucks von Nutzerseite bei StudiVZ noch etwas Grundlegendes &#228;ndern. Ich bezweifle dies, aufgrund der kommerziellen Ausrichtung (Holtzbrinck usw.), jedoch stark. Dennoch finde ich die Idee eines Netzwerkes wie StudiVZ grunds&#228;tzlich sinnvoll und weiterhin w&#252;nschenswert.</p>
	<p class="MsoNormal">Meine Meinung, ne?!</p>
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		<title>it&#8217;s all just a little bit of history repeating</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 22:06:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eben mal wieder Die verlorene Ehre der Katharina Blum gesehen und mich &#252;ber die Aktualit&#228;t des Films erschrocken. Dabei ist der von 1975, die B&#246;ll-Erz&#228;hlung von 1974.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Eben mal wieder <em>Die verlorene Ehre der Katharina Blum</em> gesehen und mich &#252;ber die Aktualit&#228;t des Films erschrocken. Dabei ist der von 1975, die B&#246;ll-Erz&#228;hlung von 1974.
</p>
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		<title>oh, that wasnt what i meant to say at all</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 08:34:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;In einem Land, in dem Kinder in K&#252;hltruhen, Blument&#246;pfen oder Koffern aufbewahrt werden&#8230; &#8221; file under: Satzanf&#228;nge f&#252;r Relativisten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>&#8220;In einem Land, in dem Kinder in K&#252;hltruhen, Blument&#246;pfen oder Koffern aufbewahrt werden&#8230; &#8221;</p>
	<p>file under: Satzanf&#228;nge f&#252;r Relativisten
</p>
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		<title>that’s the price you have to pay for every stupid thing you say.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 22:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(eine Kurzgeschichte, keine Verschw&#246;rungstheorie) Mit dem Aufstand breiter Bev&#246;lkerungsmassen im Herbst 89 hatte sich einiges ver&#228;ndert. Der F&#252;hrung war klar geworden, dass fortan die bisherigen Repressionen nicht weiter aufrecht erhalten werden konnten. Die B&#252;rger hatten &#8211; trotz der umfangreichen Bestrebungen &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2007/11/20/thats-the-price-you-have-to-pay-for-every-stupid-thing-you-say-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>(eine Kurzgeschichte, keine Verschw&#246;rungstheorie)</p>
	<p>Mit dem Aufstand breiter Bev&#246;lkerungsmassen im Herbst 89 hatte sich einiges ver&#228;ndert. Der F&#252;hrung war klar geworden, dass fortan die bisherigen Repressionen nicht weiter aufrecht erhalten werden konnten. Die B&#252;rger hatten &#8211; trotz der umfangreichen Bestrebungen der F&#252;hrung &#8211; ein Ma&#223; an Emanzipation erreicht, welches die bisherige Praxis zu einem vollkommen wirkungslosen und korrupten Netzwerk von Einzelinteressen machte, die nicht mehr geeignet waren, um die bestehende Ordnung aufrecht zu erhalten. Viele verlie&#223;en den Machtapparat in dieser Zeit. Einige stellten sich ihm direkt entgegen.</p>
	<p><span id="more-232"></span></p>
	<p>Die Westmedien hatten mittlerweile einen derma&#223;en hohen Grad an Durchdringung erreicht, dass selbst Genossen, die bis dahin als besonders loyal galten, misstrauisch wurden. Der einzige Ausweg aus dieser Situation war die Flucht nach vorn. Irgendetwas musste passieren. Etwas, was bahnbrechend genug war, um alle Verd&#228;chtigungen und jegliches Misstrauen zu zerstreuen. Es war klar, dass daf&#252;r einige Ideale &#252;ber Bord gehen mussten.</p>
	<p>Die Widerst&#228;nde innerhalb der F&#252;hrung waren anfangs gro&#223;. Doch mit der Zeit waren alle ranghohen Mitglieder der F&#252;hrung &#252;berzeugt, dass dies die einzige M&#246;glichkeit des Machterhalts darstellen w&#252;rde. Fast alle. Eine Genossin, die bis dahin eine f&#252;hrende Rolle im Leitungsapparat der Staatssicherheit spielte, wollte diesen Weg nicht mitgehen. Sie war offensichtlich die einzige Person in diesem Kreis, die an der Notwendigkeit dieses Schrittes zweifelte. Niemand der anderen sprach wie sie von der Priorit&#228;t und Unver&#228;nderlichkeit von Werten und Idealen. Mit Tr&#228;nen in den Augen verlie&#223; sie damals die konspirative Sitzung, auf der das k&#252;nftige Vorgehen entschieden wurde. Sie starb wenig sp&#228;ter unter tragischen Umst&#228;nden.</p>
	<p>So einfach die inneren Widerst&#228;nde zu &#252;berwinden waren, so schwierig war es, den gefassten Plan umzusetzen. Er war genial aber riskant. Niemand w&#252;rde nach einem fingierten Systemwechsel ernsthaft den bisherigen F&#252;hrungszirkel der dann ehemaligen DDR verd&#228;chtigen, f&#252;r diese Entwicklung verantwortlich gewesen zu sein.</p>
	<p>Die B&#252;rgerrechtsbewegungen der DDR und die Politik in Westdeutschland waren in diesen Tagen sehr euphorisch. Der Zulauf der B&#252;rger, die sich f&#252;r einen demokratischen Wandel -wie sie es nannten- einsetzten, war gro&#223;. Der Bedarf an Personen, die F&#252;hrungsverantwortung &#252;bernehmen konnten, ebenfalls. So war es nicht schwer in die Leitungsetagen der unz&#228;hligen Organisationen vorzudringen, um die Protestbewegung in die gew&#252;nschten Bahnen zu lenken. Schwieriger war es, die nichtorganisierten Teile der Bev&#246;lkerung zu steuern. Das lag auch daran, dass dieser Umstand bis dahin v&#246;llig unbekannt war. In der DDR hatte man fr&#252;hzeitig damit begonnen, die gesamte Bev&#246;lkerung in Parteien, Vereinen und Verb&#228;nden zu organisieren. Dieses Konzept funktionierte bis dahin sehr gut, war nun aber nach vierzigj&#228;hrigem Einsatz endg&#252;ltig &#252;berholt. Es war also zwingend notwendig, die Medien, die in Westdeutschland schon immer ein au&#223;ergew&#246;hnlich hohes Ma&#223; an Vertrauen genossen, f&#252;r die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren. Nat&#252;rlich konnte dies nicht nach der bisherigen Praxis in der DDR geschehen. Nun galten Medien als frei und unabh&#228;ngig. Hinzu kam die un&#252;berschaubare Vielzahl an Zeitungen, Fernsehsendern und Magazinen. Es h&#228;tte Jahrzehnte gedauert, diese in den Dienst der Sache einzuspannen. Zudem w&#228;re die Gefahr gro&#223; gewesen, dass kritische Beobachter Verdacht sch&#246;pfen w&#252;rden. Es musste also ein Weg gefunden werden, der nicht die Medien direkt sondern vielmehr die Repr&#228;sentanten des Staates beeinflusste.</p>
	<p>Eine Gesellschaft mit freien und unabh&#228;ngigen Medien war nicht zu vergleichen mit dem Einfluss der Medien in der DDR. W&#228;hrend dort die Presse als direktes Lenkungs- und Steuerungsorgan eingesetzt werden konnte, waren die Medien in Westdeutschland schon immer nur ein Spiegel des gesellschaftlichen Lebens. Nicht umsonst hie&#223; eines der Leitmedien in Westdeutschland genauso: „Der Spiegel“. Unter diesen Umst&#228;nden musste eine Methode angewendet werden, welche die Medien indirekt f&#252;r die Ziele der F&#252;hrung instrumentalisierte. Eine Methode also, welches die Denk- und Handlungsweisen aller B&#252;rger der Gesellschaft indirekt beeinflusste. Aber wie konnte eine solche Methode aussehen? Sie m&#252;sste auf etwas abzielen, was grundlegend f&#252;r alle Mitglieder einer Gemeinschaft ist. Fr&#252;her h&#228;tte das Arbeit oder Familie sein k&#246;nnen. Industrialisierung, &#214;konomisierung, Sozialstaatlichkeit und viele gleichl&#228;ufige Entwicklungen hatten diese Institutionen aber im zunehmenden Ma&#223;e marginalisiert. Sie waren nicht mehr bedeutend genug, um die gesellschaftliche Ordnung grundlegend zu beeinflussen. Die einzig verbliebene Institution, welche in dieser Zeit noch m&#228;chtig genug war, war die Sprache. Die Sprache war das Einzige, welches in den letzten Jahrhunderten seine Macht und Bedeutung f&#252;r die gesellschaftliche Konstitution sogar ausbauen konnte.</p>
	<p>Aber was sollte man machen mit der Sprache? Man musste die ver&#228;ndern. Neue W&#246;rter erfinden? Vielleicht sogar eine neue Sprache? Das alles klang absurd. Viele Beispiele in der Geschichte haben gezeigt, dass es nie gelungen ist, einer Bev&#246;lkerung eine neue oder andere Sprache aufzuzwingen. Die Sowjetunion versuchte seit Jahrzehnten die Sprachen der ehemals baltischen Staaten zu unterdr&#252;cken und russisch als einzige Kommunikationssprache durchzusetzen. Trotz erheblicher Gewaltanwendung scheiterte sie bislang damit.</p>
	<p>Die Sprache selbst konnte man also nicht &#228;ndern. Aber ihren Sinn, ihre Begrifflichkeiten. Die Bedeutung von Begriffen einer Sprache, die k&#246;nnen ver&#228;ndert werden. Bert Brecht sagte einmal, dass Begriffe Griffe w&#228;ren, mit denen man die Welt ver&#228;ndern k&#246;nne. Es musste also darum gehen, den Sinn von W&#246;rtern neu zu besetzten. Gerade in den Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs war dies m&#246;glich. Wenn man derzeit nur regelm&#228;&#223;ig und oft genug von Freiheit und zuk&#252;nftiger Freiheit sprechen w&#252;rde, w&#228;re es ein leichtes, diesen Begriff mit dem Neuen, dem k&#252;nftigen System, zu verkn&#252;pfen. Dieser Begriff ist nur eines von vielen Beispielen. Genauso w&#252;rde man es auch mit vielen weiteren Begriffen wie Selbstbestimmung, Erfolg, neu, modern, demokratisch oder auch Metaphern wie den bl&#252;henden Landschaften, die sp&#228;ter eine zentrale Bedeutung bekommen sollten, machen.</p>
	<p>Diese Methode war so erfolgreich, dass selbst die F&#252;hrung &#252;berrascht war. Innerhalb von wenigen Monaten hatten sie einen Systemwechsel vollzogen und zwei v&#246;llig verschieden sozialisierte Bev&#246;lkerungen miteinander vereinigt. In der &#214;ffentlichkeit wurde diese Vereinigung als eine Integration der Ostdeutschen in die Gesellschaft der Westdeutschen verstanden. Dieser Schachzug war gleichsam genial. W&#228;hrend das Westdeutsche System positiv besetzt war, galt das Ostdeutsche als Tyrannei. Nur wenige hatten bemerkt, dass die Integration genau andersherum verlief und nur die Mittel der Machtsteuerung andere wurden. Diese wenigen wurden gemeinhin bel&#228;chelt. Wer h&#228;tte sie ernst nehmen sollen? In gewisser Weise verst&#228;rkten sie sogar die allgemeine Wahrnehmung. Sie dienten den Medien zur Darstellung eines Feindbildes der Ewiggestrigen.</p>
	<p>Die F&#252;hrung konnte ihren Machterhalt sichern. Niemand h&#228;tte vor einigen Jahren geglaubt, dass dieses verfilzte und unbewegliche Machtgef&#252;ge sich noch lange an der Macht halten konnte. Sie inszenierten eine Revolution, um sich selbst zu reformieren. Damit gab es eine Revolution, welche das Gesellschaftsgef&#252;ge, nicht aber das Machtgef&#252;ge grundlegend erneuerte. Das Machtgef&#252;ge blieb das alte, die Machtaus&#252;bung war es, die revolutioniert wurde. Es gibt Personen die behaupten, dass genau dies das Wesen einer jeden Revolution sei.</p>
	<p>Die F&#252;hrung hatte sich verabschiedet von der direkten F&#252;hrung. Sie hatte sich hin zu einer indirekten subversiven F&#252;hrung entwickelt, die nur schwer zu hinterfragen war. Und wieder passierte das, dessen Folgen man zu dieser Zeit „die Wende“ nannte. Da die Macht der F&#252;hrung nicht bedroht war, wurde sie nachl&#228;ssig. Wie in den vierzig Jahren vor der Revolution, bildeten sich Netzwerke von Eigeninteressen. Die zeitintensive und zugleich anspruchsvolle Manipulation der Begriffe in der Sprache schien an Bedeutung f&#252;r den Machterhalt zu verlieren. Ganz offensichtlich f&#252;hlte sich die F&#252;hrung in ihrer Macht unangreifbar.</p>
	<p>Aber es gab auch andere Ursachen. Andere Akteure, die aktiv Einfluss auf die Bedeutung der Sprache nahmen und somit die Machtmittel der F&#252;hrung einschr&#228;nkten. Die genauen Ursachen lassen sich im Einzelnen aus der heutigen Perspektive nicht mehr genau rekonstruieren. Es wurde allerdings immer offensichtlicher, dass die Deutungshoheit der F&#252;hrung &#252;ber die Sprache drastisch abnahm. Zwanzig Jahre nach der Revolution schien die Macht der F&#252;hrung aufs Neue bedroht. Die Warnungen, welche es schon seit Jahren im F&#252;hrungszirkel gegeben hatte, wurden langsam aber sicher ernster genommen. Mit aller Macht nahm sie nun den Kampf auf. Den Kampf um die Sprache. Zentral bei diesem Kampf wurde ein ganz bestimmter Begriff. Dieser Begriff sollte dar&#252;ber entscheiden, ob die Macht der F&#252;hrung erhalten bleiben sollte ober ob sie f&#252;r immer untergehen w&#252;rde. Es war der Begriff „Sicherheit“.</p>
	<p>Warum gerade Sicherheit? Sicherheit ist grundlegend f&#252;r die Konstitution einer Gesellschaft. Eine Bedrohung der Sicherheit – was auch immer darunter verstanden wird – ist eine Bedrohung der Gesellschaft. Es folgt daraus, dass au&#223;ergew&#246;hnliche Mittel zur Verteidigung der Sicherheit, und damit der Gesellschaft, eingesetzt werden m&#252;ssen. Hunderte Kriege wurden damit legitimiert, unz&#228;hlige Gesetze mit dieser Begr&#252;ndung erlassen.</p>
	<p>Wenn es die F&#252;hrung also schaffen w&#252;rde, den Begriff der Sicherheit so zu pr&#228;gen, dass er dem Erhalt der F&#252;hrung dienen w&#252;rde, h&#228;tte sie diesen Krieg gewonnen. Dieser Plan schien allerdings kurzsichtig, wie sich sp&#228;ter herausstellte. Zu diesem Zeitpunkt sah es aber im Sinne der F&#252;hrung gut aus. Sie hatte ganz offensichtlich noch ausreichend Macht, um den Begriff der Sicherheit in ihrem Sinne zu deuten. Das allein reichte aber nicht aus. Die Deutung des Begriffes war nur der erste Schritt zur Erhaltung der Macht. Sie ebnete lediglich den Weg f&#252;r Ma&#223;nahmen, die den Gegner vernichten sollten. Absurderweise schienen nun genau die Mittel dem Machterhalts wieder dienlich zu sein, die vor &#252;ber zwanzig Jahren fast zum Machtverlust gef&#252;hrt hatten. Die direkte Repression wurde quasi wiederbelebt. Personen, die sich gegen die Macht der F&#252;hrung stellten wurden systematisch zerst&#246;rt. Fr&#252;her wie damals hie&#223; das nicht zwingend, dass diese Personen sterben mussten. Es gab viele Methoden, um den Gegner seines Bedrohungspotenziales zu berauben. Viele davon waren grausamer als der Tod.</p>
	<p>&#220;berwachung gesellte sich neben der Manipulation der Sprache zu den Schl&#252;sselt&#228;tigkeiten, die der F&#252;hrung die Macht garantierte. Die Waffen des Krieges waren keine Panzer, Jets oder Raketen mehr. Die systematische Aufkl&#228;rung und &#220;berwachung des Gegners wurde das Erkennungsmerkmal eines Krieges, der die Erl&#246;sung durch den Tod nicht kannte.</p>
	<p>Wozu fr&#252;her unz&#228;hlige so genannte inoffizielle Mitarbeiter ben&#246;tigt wurden, konnte nun durch moderne Technik durchgef&#252;hrt werden. Die fast vollst&#228;ndige Digitalisierung der Kommunikation und die nahezu grenzenlos zur Verf&#252;gung stehende Rechenkapazit&#228;t von Computern machten eine maschinengesteuerte &#220;berwachung in einer einzigartigen Pr&#228;zision m&#246;glich.</p>
	<p>Erstmals in der Geschichte der Machtaus&#252;bung war es gelungen, Macht auf einen kleinen exklusiven Kreis, den der F&#252;hrung, zu beschr&#228;nken. Niemals zuvor konnten die Inhaber von Macht darauf verzichten, Scharen von unterw&#252;rfigen Lakaien unter sich zu einigen. Diese hofften durch Ihr Dienen an der Macht teilhaben zu k&#246;nnen. Auf dieses Prinzip lie&#223;en sich alle bisherigen Formen der Machtaus&#252;bung zur&#252;ckf&#252;hren. Nicht so diese. Sie war neu. Sie war bis dahin einzigartig. Sie basierte auf dem Dienen der Technik.</p>
	<p>Die F&#252;hrung hatte das erreicht, worauf im Grunde alle Machthaber zuvor hingearbeitet hatten. Sie hatte es geschafft, den Fortschritt so zu lenken, dass sie die Unterjochung der Massen perfektionierte. Erstmals war Herrschaft nicht auf die Unterst&#252;tzung von Beherrschten angewiesen. Die Massen hatten alle in der Hoffnung auf eine bessere Welt mit ihrer Forschung auf allen Gebieten der Wissenschaft dazu beigetragen, die Aus&#252;bung von Macht zu perfektionieren. Es zeigte sich, dass die Definition des Begriffs „Fortschritt“ in seiner Bedeutsamkeit ebenso entscheidend war, wie es das Definieren von „Sicherheit“ in Zeiten des Krieges war.</p>
	<p>Es wurde also klar, dass derjenige die Macht besa&#223; und fortan immer besitzen w&#252;rde, der die Deutungshoheit &#252;ber die Sprache und ihre Begriffe innehaben w&#252;rde. Das w&#228;re die F&#252;hrung. Das w&#228;ren wir.
</p>
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		<title>sei gl&#252;cklich mach die augen zu</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 12:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[US-Armee verwechselt Verb&#252;ndete mit Qaida-K&#228;mpfern &#8211; 50 Tote Panische Telefonate mit Kontaktleuten bei der US-Armee blieben vergebens: 50 mit den USA verb&#252;ndete Iraker mussten sterben, weil die Airforce sie f&#252;r Qaida-K&#228;mpfer hielt. So jedenfalls die Version des Stammes-Scheichs. Die US-Armee &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2007/11/17/sei-glucklich-mach-die-augen-zu/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<blockquote>
	<p class="MsoNormal" style="line-height: normal"><strong><span style="font-size: 13.5pt; font-family: 'Times New Roman','serif'"><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,517951,00.html">US-Armee verwechselt Verb&#252;ndete mit Qaida-K&#228;mpfern &#8211; 50 Tote</a><o></o></span></strong></p>
	<p class="MsoNormal" style="line-height: normal"><span style="font-size: 12pt; font-family: 'Times New Roman','serif'">Panische Telefonate mit Kontaktleuten bei der US-Armee blieben vergebens: 50 mit den USA verb&#252;ndete Iraker mussten sterben, weil die Airforce sie f&#252;r Qaida-K&#228;mpfer hielt. So jedenfalls die Version des Stammes-Scheichs. Die US-Armee widerspricht.<o></o></span></p>
	</blockquote>
	<p class="MsoNormal">Ich mag diese &#220;berschriften bei <a href="http://www.spiegel.de">SpiegelOnline</a>. Sie fassen kurz und knapp und in ungewohnter Deutlichkeit die Absurdit&#228;t intersubjektiver Konstruktion zusammen. Das ist nicht die Schuld von SpiegelOnline, um mich einmal nicht zum weit verbreiteten SpOn-Bashing hinrei&#223;en zu lassen, aber hier lassen sich diese besonders gut nachvollziehen.</p>
	<p class="MsoNormal">Es gibt also 50 Tote. 50 tote US-Verb&#252;ndete. Das ist tragisch, keine Frage. Die Frage ist aber: Was w&#228;re gewesen, wenn die 50 Iraker keine Verb&#252;ndeten im Kampf gegen den Terror gewesen w&#228;ren? Erstmal zeigt sich f&#252;r mich darin die allgegenw&#228;rtige Konstruktion des „us and them“. Entweder <span></span>man ist US-Verb&#252;ndeter oder aber man ist K&#228;mpfer des Terrorismus. <span> </span>Geh&#246;rt man zu den Nicht-Verb&#252;ndeten, w&#228;re das vermutlich auch keine Meldung wert gewesen. Die 50 Toten werden zudem als Folge der Verwechselung dargestellt. W&#228;re sie nicht verwechselt worden, h&#228;tte es demnach kein Toten gegeben. In diesem Fall w&#228;ren es dann vernichtete Terroristen oder sowas gewesen – aber offensichtlich keine Toten.</p>
	<p class="MsoNormal">Dies kann man jetzt auch noch etwas weitertreiben. Wenn Vernichtete keine Toten sind, dann sind es dementsprechend auch keine Menschen. Denn vernichtete Menschen sind landl&#228;ufig Tote. Wenn es keine Menschen sind, gelten f&#252;r sie auch keine Menschenrechte oder &#228;hnliches. So kann man dann auch ohne schlechtes Gewissen Krieg gegen etwas f&#252;hren – gegen quasi Nicht-Menschen.</p>
	<p class="MsoNormal">Sch&#246;ne heile Welt.</p>
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		<title>we rule the school</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 19:14:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn ich an meine Schulzeit denke, habe ich sehr gemischte Gef&#252;hle. Klar, irgendwie war das ne tolle Zeit, die mich, wie wohl jedeN andereN auch, unheimlich gepr&#228;gt hat. Aber es gibt da auch weniger gute Erinnerungen. Ich denke an Musiklehrerinnen, &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2007/10/15/we-rule-the-school/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p class="MsoNormal">Wenn ich an meine <a href="http://www.gs-lehnin.de/" target="_blank">Schulzeit </a>denke, habe ich sehr gemischte Gef&#252;hle. Klar, irgendwie war das ne tolle Zeit, die mich, wie wohl jedeN andereN auch, unheimlich gepr&#228;gt hat.</p>
	<p class="MsoNormal">Aber es gibt da auch weniger gute Erinnerungen. Ich denke an Musiklehrerinnen, die Ihre Noten nach Sympathie und au&#223;erschulischen Leistungen vergaben, an Englischlehrerinnen, f&#252;r die Wissensvermittlung darin bestand, die Sch&#252;lerInnen stundenlang uralte handgemalte Folien abschreiben zu lassen. Und ich denke an sexistische Politiklehrer, die ihre krankhaften Anwandlungen an Sch&#252;lerInnen mit S&#228;tzen wie „Deine Antworten sind so flach wie Dein Oberk&#246;rper!“ auslie&#223;en, um ihre offensichtliche Inkompetenz zu &#252;berspielen.</p>
	<p class="MsoNormal">Auch wenn einige dieser Lehrer besser Therapien machen oder in Rente gehen sollten als den verantwortungsvollen Job eines Lehrers auszu&#252;ben, erinnere ich mich auch an andere LehrerInnen, die ihre Aufgaben ernst nahmen und offensichtlich Spa&#223; daran hatten, junge Menschen auf ihr weiteres Leben vorzubereiten.</p>
	<p class="MsoNormal">Schade, wenn ich nun h&#246;re, dass <a href="http://www.gs-lehnin.de/" target="_blank">diese Schule</a>, insbesondere die gymnasiale Oberstufe, nun vor dem Aus steht, da die Sch&#252;ler wegbleiben. So wurden dieses Schuljahr erstmals keine siebten und elften Klassen mehr er&#246;ffnet. Die Ursachen daf&#252;r sind vielschichtig. Neben den geburtenschwachen Jahrg&#228;ngen sind sicher auch profillose Schulleiter und demotivierte LehrerInnen nicht unschuldig an der jetzigen Situation.</p>
	<p class="MsoNormal">An diesem Umstand scheint sich nun allerdings einiges ge&#228;ndert zu haben. Ein neuer Schulleiter und gesteigerte Aktivit&#228;ten in der und um die Schule herum zeigen, dass dies zuk&#252;nftig wieder anders werden soll.</p>
	<p class="MsoNormal">Ich w&#252;nsche mir sehr, dass dieses Vorhaben gelingt und habe deshalb mit <a href="http://netti.wordpress.com/" target="_blank">Netti</a> zusammen <a href="http://absolventen.gs-lehnin.de/" target="_blank">diese Seite</a> gebastelt.</p>
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		<title>hand in hand with the electronic renaissance is the way to go</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 10:01:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Renaissance ist nicht zu Ende(29 min, 10 mb) ist ein sehr sehr interessantes (H&#246;r)Essay von Mathias Greffrath, welches heute Morgen in der Reihe Essay und Diskurs im Deutschlandfunk lief. Die fast ausnahmslos hochinteressanten Beitr&#228;ge dieser Reihe sind jeden Sonntag &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2007/10/07/hand-in-hand-with-the-electronic-renaissance-is-the-way-to-go/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/10/07/dlf_20071007_0930_c2633e7c.mp3" target="_blank">Die Renaissance ist nicht zu Ende</a>(29 min, 10 mb) ist ein sehr sehr interessantes (H&#246;r)Essay von Mathias Greffrath, welches heute Morgen in der Reihe <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/essayunddiskurs/" target="_blank">Essay und Diskurs</a> im Deutschlandfunk lief. Die fast ausnahmslos hochinteressanten Beitr&#228;ge dieser Reihe sind jeden Sonntag Morgen ab 9.30 Uhr zu h&#246;ren und gl&#252;cklicherweise im Internet <a href="http://www.dradio.de/podcast/" target="_blank">abrufbar </a>(<a href="http://www.dradio.de/rss/podcast/sendungen/essayunddiskurs/" target="_blank">RSS</a>).
</p>
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		</item>
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		<title>i may be paranoid, but no android</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 19:11:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Radiohead, eine der wirklich gro&#223;en Bands, werden am 10. Oktober ein neues Album mit dem Namen &#8220;In Rainbows&#8221; ver&#246;ffentlichen. Dieses wird allerdings vorerst nur &#252;ber Internet zu beziehen sein. Dort kann man sich eine 40 Pfund teure Box mit viel &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2007/10/02/i-may-be-paranoid-but-no-android/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.radiohead.com/" target="_blank">Radiohead</a>, eine der wirklich gro&#223;en Bands, werden am 10. Oktober ein neues Album mit dem Namen &#8220;In Rainbows&#8221;  ver&#246;ffentlichen. Dieses wird allerdings vorerst nur &#252;ber Internet zu beziehen sein. Dort kann man sich eine 40 Pfund teure Box mit viel Inhalt bestellen oder aber man kauft ausschlie&#223;lich eine Download-Version des Albums. Den Preis daf&#252;r kann man selbst bestimmen: &#8220;<a href="http://www.inrainbows.com/Store/ItsUptoYou.html" target="_blank">It&#8217;s up to you</a>&#8220;. Die Idee find&#8217; ich so gro&#223;, dass ich es mir gleich (vor)bestellt habe.</p>
	<p>|<a href="http://www.spreeblick.com/2007/10/02/radiohead-no-really-its-up-to-you/" target="_blank">via</a>|
</p>
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		<title>if the kids are united then we&#8217;ll never be divided</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 13:35:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 3. Oktober ist ja einer der bundesweiten Feiertage &#8211; spezieller: der Nationalfeiertag. Viele B&#252;rgerInnen begehen dieses Tag offensichtlich sehr unterschiedlich. W&#228;hrend einige &#220;berschw&#228;nglich feiern (z.B. hier, hier und ganz besonders hier), finden das andere sehr daneben (zu sehen hier, &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2007/10/02/if-the-kids-are-united-then-well-never-be-divided/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/3._Oktober">3. Oktober</a> ist ja einer der bundesweiten Feiertage &#8211; spezieller: der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Deutschen_Einheit">Nationalfeiertag</a>.</p>
	<p>Viele B&#252;rgerInnen begehen dieses Tag offensichtlich sehr unterschiedlich. W&#228;hrend einige &#220;berschw&#228;nglich feiern (z.B. <a href="http://www.pohl-projekt.de/G_M_E/G_ME016b.jpg">hier</a>, <a href="http://www.flaskamp-events.de/_img/news/burat.gif">hier </a>und ganz besonders <a href="http://www.kaiser-ruprecht-bruderschaft.de/IMG_5049w.jpg">hier</a>), finden das andere sehr daneben (zu sehen <a href="http://ag.antifa.net/wp-content/uploads/20061008_deutschland-denken-heisst-auschwitz-denken.jpg">hier</a>, <a href="http://www.ab-rhein-neckar.de/deutscheeinheit/">hier</a> oder <a href="http://media.de.indymedia.org/images/2004/10/95494.jpg">hier</a>). Dem Rest ist das Ganze so ziemlich egal.</p>
	<p>Ich w&#252;rde an dieser Stelle ja mal gern eine total repr&#228;sentative Umfrage machen: Warum feierst Du, liebe Leserin und lieber Leser, diesen Tag &#8211; oder eben auch nicht? Was machst Du an diesem Tag und warum?</p>
	<p>Ich w&#252;rde mich ja freuen, wenn ein paar Leute mal was dazu schreiben. Muss ja auch nicht viel sein &#8230;
</p>
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		</item>
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		<title>you will crack on your dreams tonight</title>
		<link>http://www.toco1.de/2007/10/01/you-will-crack-on-your-dreams-tonight/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 20:36:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Uni-Professor aus Pittsburgh hat Krebs und wei&#223;, dass er nur noch ein paar Monate zu leben hat. Und das ist seine letzte Vorlesung:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ein Uni-Professor aus Pittsburgh hat Krebs und wei&#223;, dass er nur noch ein paar Monate zu leben hat.</p>
	<p>Und das ist seine letzte Vorlesung:<br />
<center><br />
<a href="http://wp.toco1.de/wp-admin/"></a><a href="http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=362421849901825950&amp;hl=en"></a><a href="http://wp.toco1.de/wp-admin/" style="left: 440px ! important; top: 16px ! important" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab visible ontop"></a><a href="http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=362421849901825950&amp;hl=en" style="left: 440px ! important; top: 16px ! important" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab visible ontop"></a><a href="http://wp.toco1.de/wp-admin/" style="left: 353px ! important; top: 16px ! important" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab-05306610282268384 visible ontop"></a><a href="http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=362421849901825950&amp;hl=en" style="left: 353px ! important; top: 16px ! important" title="Klicken Sie hier, um dieses Objekt mit Adblock Plus zu blockieren" class="abp-objtab-05306610282268384 visible ontop"></a><embed src="http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=362421849901825950&amp;hl=en" style="width: 420px; height: 342px" id="VideoPlayback" type="application/x-shockwave-flash"></embed><br />
</center>
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ein streik, der die fabrik besetzt</title>
		<link>http://www.toco1.de/2007/09/26/ein-streik-der-die-fabrik-besetzt/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 08:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Update: Das Strike-Bike wird tats&#228;chlich produziert!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.strike-bike.de" target="_blank"></a></p>
	<p style="text-align: center">&nbsp;</p>
	<p style="text-align: center"><a href="http://www.strike-bike.de" target="_blank"><img src="http://www.fau.org/soli/strike-bike/banner_1.gif" title="Strike-Bike - Solidarit&#228;t mit den WerksbesetzerInnen von Bike Systems in Nordhausen" border="0" height="63" width="468" /></a></p>
	<p style="text-align: center">Update: Das Strike-Bike wird tats&#228;chlich <a href="http://www.strike-bike.de/1/" target="_blank">produziert</a>!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>mach doch mal einen verbesserungsvorschlag</title>
		<link>http://www.toco1.de/2007/09/17/mach-doch-mal-einen-verbesserungsvorschlag/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 08:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieber Edmund Stoiber, viel Spa&#223; beim DemokratieabbauB&#252;rokratieabbau]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Lieber Edmund Stoiber,</p>
	<p>viel Spa&#223; beim <strike>Demokratieabbau</strike><a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:Stoiber%20B%FCrokratie%20Bek%E4mpfer/252799.html" target="_blank">B&#252;rokratieabbau</a>
</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>sag alles ab</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Sep 2007 06:55:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p style="text-align: center"><a href="http://www.freiheitstattangst.de/"><img src="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/images/demo_berlin_2007_468x60.jpg" title="Demo gegen Ãœberwachung" alt="Demo gegen Ãœberwachung" height="60" width="468" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>well, you know we all want to change the world</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2007 13:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[Linkem Neoliberalismus sollte es um all das gehen und damit stellt er sich in die Geschichte des linken Widerstandes, der heute eben innerhalb des Kapitalismus stattfindet. Denn prinzipiell ist es ja wohl so: Wir k&#246;nnen davon ausgehen, dass wir alle &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2007/09/07/well-you-know-we-all-want-to-change-the-world/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><a href="http://www.mercedes-bunz.de/wp-content/uploads/2007/08/neoliberalismus.pdf" target="_blank">Linkem Neoliberalismus</a> sollte es um all das gehen und damit stellt er sich in die Geschichte des linken Widerstandes, der heute eben innerhalb des Kapitalismus stattfindet. Denn prinzipiell ist es ja wohl so: Wir k&#246;nnen davon ausgehen, dass wir alle im Kapitalismus sterben. Deshalb gilt es innerhalb des Kapitalismus eine Position einzunehmen, von der aus man die Dinge dennoch ver&#228;ndern kann. Bau dir deinen Kapitalismus selbst. Klingt vielleicht pervers, aber verschiedene M&#246;glichkeiten fallen mittlerweile einfach weg. Der Kapitalismus wird sich nicht an einen historischen Fahrplan halten und sich selbst abschaffen, wie es Marx noch geglaubt hat. Es klopft im Augenblick auch keine Revolution an die T&#252;r, die mit einem alternativen &#246;konomischen Modell aufwartet. Das gesellschaftliche Potential sieht ebenfalls eher mau aus, die Leute sind ausreichend mit Reihenh&#228;usern gek&#246;dert worden. Und die Idee, so etwas wie Kultur k&#246;nnte von einem Ufo namens autonomes Au&#223;en operieren, wurde auch nachhaltig zu den Akten gelegt, davon abgesehen will man auch nicht von der Herrschaft ungesehen im Untergrund sein Unwesen treiben, denn dann bewegt man ja nichts, auch wenn ich das ab und an sehr charmant finde. Egal: All das hei&#223;t aber: Wir sind immer schon drinnen. Trotzdem ist Widerstand nicht zwecklos, weil das nicht hei&#223;t, dass wir uns nicht beunruhigend bewegen k&#246;nnen.</p>
	<h5>der Ganze Text:<br />
<a href="http://www.mercedes-bunz.de/wp-content/uploads/2007/08/neoliberalismus.pdf"><span style="font-style: italic">Mercedes Bunz: </span><br />
Linker Neoliberalismus &#8211; Was k&#246;nnte das sein? Und warum eigentlich? Spinnen die?</a><br />
<a href="http://www.mercedes-bunz.de/wp-content/uploads/2007/08/neoliberalismus.pdf"></a><br />
Reaktionen:<br />
<a href="http://www.spreeblick.com/2007/09/02/der-linke-neoliberalismus-versuch-einer-konkretisierung/">hier </a>&amp; <a href="http://www.spreeblick.com/2007/09/03/linker-neoliberalismus-mal-was-anderes/">hier </a></h5>
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		<title>gimme a reason</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 06:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allex&Nichts]]></category>

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		<description><![CDATA[.. interessant, dass ausgerechnet Franz Josef Jung die Festnahme von drei Terror-Verd&#228;chtigen best&#228;tigt. Jung, seines Zeichens Bundesverteidigungs- minister, ist n&#228;mlich grunds&#228;tzlich erst einmal nicht f&#252;r (innenpolitische) Aktivit&#228;ten der Bundesanwaltschaft zust&#228;ndig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>.. interessant, dass ausgerechnet Franz Josef Jung die Festnahme von drei Terror-Verd&#228;chtigen <a href="http://de.today.reuters.com/news/NewsArticle.aspx?type=topNews&amp;storyID=2007-09-05T054442Z_01_HAG520671_RTRDEOC_0_DEUTSCHLAND-SICHERHEIT-JUNG.xml">best&#228;tigt</a>. Jung, seines Zeichens Bundesverteidigungs- minister, ist n&#228;mlich grunds&#228;tzlich erst einmal nicht f&#252;r (innenpolitische) Aktivit&#228;ten der Bundesanwaltschaft zust&#228;ndig.
</p>
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		<title>train in vain</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Aug 2007 21:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>toco1</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Hauptbahnhof in Hannover gibtâ€™s Internet &#252;ber WLAN. Aber nur gegen Bezahlung. Eigentlich. Allerdings sind ein paar Ports offensichtlich frei. Ãœber die gehtâ€™s dann via VPN doch mit dem Internet f&#252;r Lau. Danke liebe Deutsche Bahn &#38; viele G&#252;sze aus &#8230; <a href="http://www.toco1.de/2007/08/08/train-in-vain/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Am Hauptbahnhof in Hannover gibtâ€™s Internet &#252;ber WLAN. Aber nur gegen Bezahlung. Eigentlich. Allerdings sind ein paar Ports offensichtlich frei. Ãœber die gehtâ€™s dann via VPN doch mit dem Internet f&#252;r Lau.</p>
	<p>Danke liebe Deutsche Bahn &amp; viele G&#252;sze aus dem Zug.
</p>
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