mach doch mal einen verbesserungsvorschlag

Lieber Edmund Stoiber,

viel Spaß beim DemokratieabbauBürokratieabbau

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sag alles ab

Demo gegen Überwachung

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well, you know we all want to change the world

Linkem Neoliberalismus sollte es um all das gehen und damit stellt er sich in die Geschichte des linken Widerstandes, der heute eben innerhalb des Kapitalismus stattfindet. Denn prinzipiell ist es ja wohl so: Wir können davon ausgehen, dass wir alle im Kapitalismus sterben. Deshalb gilt es innerhalb des Kapitalismus eine Position einzunehmen, von der aus man die Dinge dennoch verändern kann. Bau dir deinen Kapitalismus selbst. Klingt vielleicht pervers, aber verschiedene Möglichkeiten fallen mittlerweile einfach weg. Der Kapitalismus wird sich nicht an einen historischen Fahrplan halten und sich selbst abschaffen, wie es Marx noch geglaubt hat. Es klopft im Augenblick auch keine Revolution an die Tür, die mit einem alternativen ökonomischen Modell aufwartet. Das gesellschaftliche Potential sieht ebenfalls eher mau aus, die Leute sind ausreichend mit Reihenhäusern geködert worden. Und die Idee, so etwas wie Kultur könnte von einem Ufo namens autonomes Außen operieren, wurde auch nachhaltig zu den Akten gelegt, davon abgesehen will man auch nicht von der Herrschaft ungesehen im Untergrund sein Unwesen treiben, denn dann bewegt man ja nichts, auch wenn ich das ab und an sehr charmant finde. Egal: All das heißt aber: Wir sind immer schon drinnen. Trotzdem ist Widerstand nicht zwecklos, weil das nicht heißt, dass wir uns nicht beunruhigend bewegen können.

der Ganze Text:
Mercedes Bunz:
Linker Neoliberalismus – Was könnte das sein? Und warum eigentlich? Spinnen die?


Reaktionen:
hier & hier
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gimme a reason

.. interessant, dass ausgerechnet Franz Josef Jung die Festnahme von drei Terror-Verdächtigen bestätigt. Jung, seines Zeichens Bundesverteidigungs- minister, ist nämlich grundsätzlich erst einmal nicht für (innenpolitische) Aktivitäten der Bundesanwaltschaft zuständig.

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train in vain

Am Hauptbahnhof in Hannover gibt’s Internet über WLAN. Aber nur gegen Bezahlung. Eigentlich. Allerdings sind ein paar Ports offensichtlich frei. Über die geht’s dann via VPN doch mit dem Internet für Lau.

Danke liebe Deutsche Bahn & viele Güsze aus dem Zug.

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summer wine on wheels

Die ganze Zeit immer abwechselnd “summer wine” von Nancy Senatra (bzw. Ville Valo und Natalia Avelon) und “dog on wheels” von Belle & Sebastian hörend, um dann nicht sicher zu sein, ob die Harmonien der beiden Lieder nicht doch die gleichen sind, um sich danach zu fragen, ob das tatsächlich geklaut sein könnte..

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another day, just believe (4)

Während Hendrik am Anfang panikartig und ängstlich versuchte, sich seiner Situation klar zu werden, wurde er mit der Zeit ruhiger. Zwar hatte er noch immer nicht den Hauch einer Ahnung, was mit ihm passiert war und wo er sich befand aber langsam entspannte er sich etwas. Das war ein vollkommen absurdes Entspannen, denn eigentlich fühlte er nichts. Gar nichts. Das einzige was er wahrnahm, war dieses Brummen. Er hatte das Gefühl, dass es schon wieder lauter geworden sein musste. Und plötzlich, als er sich wieder auf dieses Geräusch zu konzentrieren versuchte, war dort noch ein anderes Geräusch. Ganz leise konnte es neben dem Brummen wahrnehmen. Es war anders als dieses gleichmäszige monotone Brummgeräusch um ihn herum. Obwohl es nur ganz leise war, konnte er es orten. Es musste irgendwo direkt vor ihm entstehen. Es war so eine Art Zischen, dass zyklisch zuerst lauter und danach wieder leiser wurde. Und bei jedem Anschwellen des Geräusches, schien es ein bisschen lauter zu werden. Mit der Zeit übertönte es das Brummen fast vollständig. Hendrik nahm dieses schon gar nicht mehr wahr. Nur noch dieses Zischen, welches immer deutlicher wurde und direkt vor ihm entstehen musste. Er erschrak, als er es erkannte. Es war ganz eindeutig das Atemgeräusch eines Menschen. Wessen Atem war das? Sein eigener? Das konnte nicht sein. Er fühlte weder einen Brustkorb, noch hatte er Kontrolle über so etwas wie Atmung. Es konnte also unmöglich von ihm stammen – auch wenn es ihm ein Rätsel war, wie er selbst ohne Atmung, oder zumindest ohne eigene Kontrolle daüber, hier sein konnte. Es schien das Atmen einer schlafenden Person zu sein, die irgendwo direkt vor ihm liegen musste. Es war langsam, ruhig und gleichmäszig. Er war also nicht allein, dachte er. Irgendwo in diesem dunklen Raum musste noch jemand sein. Hätte er gekonnt, hätte er laut “Hallo” gerufen. Aber auch sprechen konnte Hendrik nicht.
Er war nun wieder etwas nervöser geworden und die Gedanken in seinem Kopf spielten verückt. Immer wieder musste er erschöpft jeden Versuch der Konzentration abbrechen.

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war, what it is good for

“Die Nato ändert ihre Taktik: Angesichts der steigenden Zahl ziviler Opfer in Afghanistan wird die Allianz künftig kleinere Bomben einsetzen. Und: Angriffe auf Taliban-Stellungen werden verschoben, wenn Zivilisten gefährdet sind.”

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was zu tun, wohin sich wenden (3)

So sehr er versuchte, einen Zusammenhang zwischen diesen Erinnerungsfetzen und seiner jetzigen Situation herzustellen. Es gelang ihm nicht zu verstehen, was mit ihm passiert war oder wo er sich jetzt befand. Alles was er wahrnahm, war ein leichtes brummen. Er bemerkte es erst jetzt und wusste nicht genau, ob dieses Geräusch schon die ganze Zeit da gewesen war. Unsicher, ob das Brummen ‚von auszen’ kam oder in seinem dröhnenden Kopf entstand, probierte er mehrfach seine gesamte Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Jeder Versuch war mit einer groszen Anstrengung verbunden. Immer wieder gab er erschöpft auf. Es war ein komisches Gefühl. Im Grunde fühlte er nichts und trotzdem war er so erschöpft, dass an keine weitere Anstrengung zu denken war. Was sollte er tun? Wie sollte er sich ausruhen, wenn er über so wenig Kontrolle über sich selbst verfügte? Er konnte nicht Abschalten. Genauso wenig, wie er auch nur irgendwas anderes hätte tun können. Er war gefangen in Nichts und verurteilt zum Nichtstun
Wie lange er schon in diesem Zustand verharrte war ihm unklar. Vielleicht waren es nur wenige Minuten, vielleicht waren es auch Tage. Daüber sinnvolle Gedanken anzustellen gelang ihm nicht. Und immer wieder dieses Brummen. Es musste lauter geworden sein. Er hörte es immer deutlicher, auch wenn es ihm immer noch schwer fiel es irgendetwas zuzuordnen. Es klang wie weit entfernt. Aber wo sollte das sein, in dieser schwarzen Leere um ihn herum? Gab es dort überhaupt so etwas wie Weite? Erschöpft wollte er aufgeben, weiter daüber nachzudenken. Doch auch das gelang ihm nicht.

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something warm flowing through my eyes (2)

Als er aufwachte war es um ihn herum schwarz. Es war kein normales Schwarz. Es war dunkler. Es war dort nichts auszer dieses tiefe dunkle schwarz, welches jede mögliche Kontur unsichtbar machte. Er versuchte sich zu regen doch das gelang ihm nicht. Er spürte nichts. Nicht seine Arme, nicht seine Beine. Selbst die Wimpern seiner Augen könnte er nicht schlieszen. Er spürte nichts davon. Er hatte lediglich die Kontrolle über sein Denken. Doch selbst das fiel ihm schwer. Es fühlte sich an, wie ein Kater nach einer viel zu langen Nacht. Der Schädel brummte und er fühlte sich leer an. Da war nicht viel in seinem Kopf, woüber er nachdenken konnte. Es waren nur kleine Fetzen, die sein Gedächtnis freigaben. Er erinnerte sich daran, dass er Hendrik hiesz und an eine regnerische Novembernacht. Er sah vor seinem inneren Auge eine Landstrasze auf der er mit dem Auto seines Vaters entlang fuhr. Und dann waren da nur noch Bruchstücke von Erinnerungen an den Hall von quietschenden Reifen und dem Geräusch berstender Glasscheiben. Das letzte was seine Erinnerungen noch preisgaben, war ein schmerzverzerrter Schrei. Danach nichts. Nur noch Dunkelheit.

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